Dienstag, 10. März 2015

Mein erstes Mal...

…in 2015.




Das Grillen ist vom Kochplan unserer Familie im Sommer einfach nicht wegzudenken, und am Ende des Winters freuen wir uns deshalb immer wieder ganz besonders auf dieses eine erste, leckerste, noch richtig hoch geschätzte Ma(h)l!

Im Laufe des Sommers, wenn man dann irgendwann die gefühlte 1000. Bratwurst auf den Grill legt, verliert es ja an Wertigkeit, aber gerade jetzt, um diese Zeit, bei so einem göttlich schönen Wetter, ist es einfach nur ein Genuss.

Und darum habe ich hier schon im März ein paar leckere Grill-Rezeptideen für Euch.
Frisch getestet bei einem kleinen Barbecue am letzten Wochenende!
Sogar mit einer Torte zum Abschluß – denn: wenn schon, denn schon, oder?!





In unserer Gemüsekiste befand sich in dieser Woche u.a. eine Tüte voll Portulak.



Ich liebe diesen knackigen Salat mit dem langen Stiel, der mich irgendwie immer ein wenig an Kleeblätter erinnert, sehr.
Manchmal mische ich ihn einfach zusammen mit Parmesan und Olivenöl unter die Spaghetti. Hmmm…

Für unser Grillen habe ich ihn nun mit gedünsteten Zucchinischeiben, Zwiebeln und Mango – für die Geschmacksexplosion – gemischt und mit gerösteten Pinienkernen bestreut.
Aber hier geht es zum Frei-Schnauze-Rezept:

 
Portulak-Zucchini-Salat mit Mango

Ich habe zwei kleine Zucchini in Scheiben geschnitten und mit Knoblauch in Olivenöl gedünstet.
Dann kräftig mit Kräutersalz und Pfeffer abgeschmeckt und auf einer großen Platte verteilt.
Nachdem das Ganze etwas abgekühlt war, habe ich eine,
in Scheiben geschnittene, rote Zwiebel darüber gegeben und darüber den Portulak verteilt.
Danach wurde eine Mango in Würfel geschnitten und ebenfalls darauf verteilt,
das Ganze mit einer Handvoll Pinienkerne,
die zuvor ohne Öl in einer beschichteten Pfanne angeröstet wurden,  bestreut und dann mit folgendem Dressing beträufelt:

Lillewinds Haus- und Hofdressing
30 ml Olivenöl
30 ml weißen Balsamico-Essig
1 TL Senf
1-2 TL Agavendicksaft
Kräutersalz
Frisch gemahlener schwarzen Pfeffer

Ich fülle das alles in den Mixer und lasse ihn so lange laufen, bis das Dressing richtig sämig ist.




Übrigens kaufe ich bereits seit längerer Zeit kein fertiges Fladenbrot mehr.
Mit dem folgenden Rezept ist das absolut nicht mehr nötig, viel günstiger, viiiiiieeel leckerer und ohne Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe o.ä.



Also schreibe ich Euch hier das Rezept für Familie Lillewinds Lieblings-
Supereinfaches, superschnelles und superleckeres Fladenbrot auf!

Man nehme
500g Weizenmehl
(ich habe auch schon halb Dinkel, halb Weizen probiert, aber man muss einfach sagen: mit 100% Weizen wird es einfach am fluffigsten und leckerstem und kommt bei meinen Männern einfach am besten an!)
10 g frische Hefe
1,5 TL Salz
350 ml Wasser

Alles gut mit dem Knethaken des Mixers (jaaaaaaaaaaaa……..oder wie ich mit dem Thermomix) verkneten und möglichst mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
Ich habe es auch schon ohne probiert, und das funktionierte auch. Ich mache es jetzt so wie es zeitlich gerade paßt!)

Dann bringe ich den Teig mit tropfnassen Händen auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech und bestreue ihn gern vor dem Backen noch mit Gomasio.
- Gomasio ist übrigens zusammen mit Salz vermahlener Sesam, und Ihr bekommt ihn entweder beim Asiaten oder im Bioladen.
(Ich muss Euch ja nicht sagen, dass ich Letzteren bevorzuge, da der andere auch Glutamat enthalten kann?!)
Am Sonntag hatte ich leider, leider keinen im Haus.
Stattdessen habe ich das Fladenbrot dann mit etwas Kräutersalz bestreut.

Der Backofen sollte auf 250°C vorgeheizt sein.
Dann kommt das Brot für ca. 20 Minuten, bis es eine kräftig Färbung annimmt, in hinein.
Am besten behaltet Ihr es dazu im Auge.



Wollt Ihr auch noch das Rezept für die leckere kleine
Quark-Sahne-Torte, die es zum Nachtisch gab, haben?
Dann hier lang!

Quark-Torte mit Beeren

Für den Boden
200 gr. Löffelbiskuits
125 gr.  weiche Butter

Die Löffelbiskuits in der Küchenmaschine zerstossen  (oder in einem Gefrierbeutel zerschlagen) und mit der weichen Butter verrühren.
Diese Masse dann auf den Boden einer Springform drücken.
(Ich habe diesmal keine Springform, sondern nur einen kleineren Essteller und einen Tortenring benutzt).

Für die Creme
400 gr. Quark
400 ml  Sahne
120 gr. Zucker
2 Beutel Bourbon-Vanillezucker
6 Blatt Gelatine



Zuerst die Sahne steif schlagen und kalt stellen.
Dann den Quark mit dem Zucker glatt rühren.
Nun die Gelatine nach Packungsanweisung in etwas Wasser einweichen und erhitzen, bis sie ganz aufgelöst ist.
In diese Masse nun  ein paar Löffel des Quarks geben und gut verrühren, bis Ihr dann nach und nach den ganzen Quark unterrührt.
Zum Schluß die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben
und dann alles auf dem Löffelbiskuitboden verteilen.

Die Torte muss ca. vier Stunden lang  gut gekühlt werden. Gerne auch länger.

Sobald die Masse fest wurde, habe ich die gefrorenen Früchte auf die Torte gestreut, die dann just in time aufgetaut waren, als die Torte richtig fest war.

Hört sich relativ aufwendig an, lohnt sich aber, und es ging eigentlich dann doch ganz schnell.

Nicht, daß Ihr meint, bei uns würde jetzt jeden Sonntag bis zum Herbst ein solches Grillfest zelebriert.
Das gibt es schon oft, aber grundsätzlich solltet Ihr nicht vergessen, dass ich mit drei Männern zusammenlebe, und Ihr wisst ja, wie stark sich der Einkaufszettel eines Mannes, der zum Grillen einlädt, von dem einer Frau, die zum Grillen einlädt unterscheidet, oder?!

Ich sage nur – Einkaufszettel des Mannes: Bratwurst, Fleisch, Ketchup, Senf, Bier?!



Was die Frau einkauft, seht Ihr weiter oben! Fehlen natürlich noch die Servietten und die neuen Gartenmöbel...



Im Grunde kann ohnehin nur der Familienhund den Einkaufszettel des Mannes noch toppen, oder?!
Der würde einfach nur das Fleisch nehmen! Das Grillen könnte man auch noch weglassen….

Also, viel Spaß bei all den Barbecues, die der Sommer Euch so bringen wird. Macht es Euch schön, hört Ihr?!

Liebste Grüße

Eure Lillewind

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