Mittwoch, 6. Dezember 2017

Ran an den Lack - ein Post aus der Kategorie "Beauty"








In Zeiten, in denen man den Eindruck bekommt, es gäbe mehr künstliche Fingernägel als echte, und manches Auge von wahnsinnig langen und vollen, den Schlafzimmerblick auch schon am Mittag so schön betonenden Wimpern umrahmt wird, die in den meisten Fällen dauerhaft angeklebt, statt natürlich gewachsen sind, komme ich Euch hier und heute wieder einmal mit "ganz normalem" Nagellack?!

Nun, das mache ich, weil ich zum einen nicht glaube, dass das was man sich allein beim Auftragen der künstlichen Nägel, bei dem die eigenen, echten Nägel erst heruntergefeilt werden, und zahlreiche Tinkturen zur besseren Haftung, besserem Härten, schnellerem Trocknen, ect. aufgetragen werden, etwas wirklich Gutes für unsere Gesundheit ist.

Mädels, jetzt mal ehrlich, sind wir denn in der Autowerkstatt??










Mir selbst ist der Zeit- und Kostenfaktor für Wartung und Instandhaltung ohnehin einfach zu hoch.
Dasselbe gilt für die Wimpern.
Zumindest bei den Nägeln weiß ich genau, wovon ich spreche, denn für eine kurze Zeit habe ich sie tatsächlich ausprobiert.

Bei den Wimpern muss ich gestehen, dass ich selbst schon gehadert habe und auch noch hadere.
Ich finde sie im Grunde in den meisten Fällen selbst so schön, dass ich nicht versprechen möchte, dass ich sie nicht in einem schwachen Moment doch irgendwann ausprobiere.
Im Herzen bin ja auch ich ein Mädchen und habe die absolute lange, schwarze Wimpernschwäche - aber meine Vernunft und mein Wunsch, gesund zu leben, halten mich bislang erfolgreich ab.

Lackierte Fingernägel liebe ich allerdings sehr und würde ungern darauf verzichten.

Es gibt so schöne Farben, und ich mag besonders gern ein dunkles warmes Rot. Wie schwerer Rotwein.

Auch ein helles Rot oder - besonders zu Weihnachten - das Nikolausmantel-Rot haben es mir angetan.








Aber Nagellack ist ja auch heutzutage kein so großes gesundheitliches Risiko mehr und mit normalem Gesundheitsbewusstsein durchaus vereinbar.

Zumindest, wenn man sich mit den verschiedenen Marken und den Inhaltstoffen auseinandersetzt.


Und so habe ich vor Kurzem einen wirklich tollen Nagellack getestet und für außergewöhnlich gut befunden.

Die Nagellacke von



Nailberry L‘Oxygéné


haben nicht allein ein wunderschönes Farbsortiment.
(Schaut Euch hier einfach einmal die ganze tolle Palette an und staunt!)








Ich hatte zuvor in anderen Produkttests gelesen, dass der Pinsel etwas schmal sei und man den Lack zwei Mal auftragen müsse, um die volle Deckkraft zu erreichen, kann aber beides nicht bestätigen.

Im Gegenteil - die Deckkraft empfinde ich persönlich sogar intensiver als bei den konventionellen Nagellacken, die ich sonst gern benutzt habe.
Und ich denke, ich kann es inzwischen beurteilen, denn ich besitze den Nailberry-Lack inzwischen in drei Farben.

Der Lack hat auch keine längere Trockenzeit als konventionelle Lacke, aber denen gegenüber einige andere Vorteile.

Der Lack verspricht, den Nagel nicht luftdicht zu verschließen und sogar wasserdurchlässig zu sein.
Das spürt man.
Kennt Ihr beispielsweise das Gefühl, dass sich die Nägel nach dem Auftragen von Unter-, Farb- und Überlack ganz starr und fest anfühlt?! Eben wie gehärtet?

Das ist bei Nailberry nicht der Fall.

Das finde ich mehr als angenehm!

Außerdem riecht der Lack nicht so stark und schon gar nicht dünstet er noch stundenlang nach.
Ich mag es einfach nicht, wenn ich mir nachmittags die Fingernägel lackiert habe, aber die Nägel noch abends, wenn ich ins Bett gehe, nach Lackiererei riechen. Ebenso wie das Badezimmer.

Da bin ich wirklich ganz empfindlich.










Und noch mehr Details:

Ein Unterlack gehört ja eigentlich bei jeder Marke zum Pflichtprogramm, so auch bei Nailberry.
Finde ich zumindest.

Ich möchte einfach keine verfärbten Nägel haben.
Außerdem sind meine Nägel von Natur aus nicht ganz ebenmäßig, was ein Unterlack ganz gut ausgleicht.

Der Überlack von Nailberry gibt einen wunderschönen Glanz.
Deshalb benutze ich ihn.
Die Haltbarkeit verbessert er eigentlich nicht zusätzlich.

Nailberry behauptet von seinen Nagellacken, frei von Phthalaten, wie auch dem Dibutylphthalat, das den typischen Nagellack-Geruch bewirkt und von der Europäischen Union als "fortplanzungsgefährdend" und von der Weltgesundheitsorganisation sogar als "frucht- und entwicklungsschädigend eingeschätzt wird, zu sein.

Ganz ehrlich, was für ein Sauzeug pinseln wir uns da sonst auf die Finger?
Natürlich immer schön an Tierversuchen getestet.

Nailberry sagt von sich, dass es mit seinen Lacken keine Tierversuche gibt, und auch keine tierischen Nebenerzeugnissen hinzugefügt werden.
Sie sind vegan und außerdem frei von Toluol, Formaldehyden, Formaldehydharzen, Kampfer, Xylol, Ethyl, Tosylamid, Triphenylphosphat, Alkohol, Parabenen.

Und glaubt mir, nichts davon wollt Ihr auf Euren Nägeln haben, über die es wie durch eine Schleuse in Euren Körper wandert.








Ist ja schön und gut, aber geht wahrscheinlich alles zu Lasten der Haltbarkeit, denkt Ihr jetzt?

Also, damit kommen wir zum Allerbesten! 
Die Haltbarkeit hat mich hier nämlich so richtig überzeugt!

Ihr wißt, ich habe Haus, Hund und Familie!
Bei mir ist Nagellack grundsätzlich nichts für lange Zeit, aber die Nailberry-Lacke kann ich drei bis vier Tage tragen, und sie bleiben wirklich lange komplett ohne Macken.

Und da muss ich einfach sagen, dass das auch keiner der konventionellen Lacke, die ich bislang wegen der längeren Haltbarkeit genutzt habe, länger schafft.

Und die Trockungszeit?
Ist ja nicht zu unterschätzen, denn wie Ihr wisst, sind die Minuten, in denen der Nagellack trocknet, die, in denen eine Frau am verletzlichsten ist.
Das sollte also schnell gehen, und selbst das schaffen diese Lacke.
Unglaublich, aber wahr!


Ich schreibe Euch hier wieder einmal davon, wie ich das ja immer tue, wenn mich eine Sache oder etwas fasziniert, und bei Nailberry bin ich der Überzeugung, dass der Nagellack durchaus als Weihnachtsgeschenk für die beste Freundin taugt - und das müßt Ihr schließlich wissen.



Liebste Grüße
Eure Lillewind



Nailberry Nagellacke über Greenglam

Freitag, 24. November 2017

Rote-Beete-Kwas.... Das kleine biotechnische Labor in meiner Küche





Draussen ist es Herbst….

Momentan richtig schmuddeliger Herbst.
Mal kühl, mal mild, mit Sonne, Regen und viel Wind.
Heute kann es Frost geben, morgen schon wieder Sonne.

Da hat unser Immunsystem einiges zu tun.

Bevor wir uns in Kürze schon wieder den Adventskalendern und der Weihnachtsdeko widmen, habe ich noch einen gesunden Tipp für Euch.

Vor Jahren haben wir auf einer Wanderung in den österreichischen Bergen eine Rast in einer Alm- bzw.  Kräuterhütte gemacht.
Die Wirtin, die sich selbst eine „Kräuterhexe“ nannte, hat mich sehr fasziniert.
Neben diverser Kräuter schwor sie auf fermentierte Säfte.










Ihr alle kennt fermentiertes Gemüse oder Obst.
Das wohl bekannteste ist Sauerkraut. Oder der Sauerteig für das Brot.

Aber wißt Ihr auch, wie gesund und wertvoll fermentierte Lebensmittel sind?
Und was Fermentation überhaupt ist?

Zunächst gibt es also jetzt bei Lillewind wieder einen kleinen Ausflug in die Biologie.

Was ist Fermentation?






Die Fermentation ist ein super komplexer Vorgang, bei dem – grob gesagt – organische Stoffe umgewandelt werden, so dass Säure, Gase und irgendwann Alkohol entstehen. Dazu setzt man einem Lebensmittel in der Regel bestimmte Bakterien- oder Pilzkulturen zu, die dann ihre Arbeit aufnehmen.

Teilweise sind diese Mikroorganismen jedoch bereits im Ausgangsprodukt vorhanden.

Ihr alle kennt den Vorgang.
Es bilden sich Blasen und es fängt an zu brodeln, dabei bildet sich in Flüssigkeiten dann sogar etwas wie Kohlensäure-Sprudel durch die entstehenden Gase.

Hört sich zunächst nicht so nett und appetitlich an – ist aber genau das, was ganz viel Gutes für unseren Körper und unsere Abwehrkräfte bringt.







Sauerkraut könnt Ihr z.B. gar nicht genug essen.
Auch den Brottrunk, der ja eine Zeitland sehr populär war, kennen vielleicht einige von Euch.

Ja, und was hat die Lillewind jetzt mit der Fermentation zu tun?
Steigt die jetzt auch noch in die Biotechnik ein?

So kompliziert natürlich nicht, aber wenn ich es mir genau überlege, habe ich zeitweise ein kleines aber hochkomplexe und effektives Biolabor in einem 5-Ltr. Weckglas in der Küche stehen.
Und was darin vorgeht, fasziniert mich jedes Mal aufs Neue!

Ich stelle darin Kwas her.
Genauer gesagt:






Rote-Beete-Kwas

Kwas ist neben dem Kefir das Getränk der 100-Jährigen aus dem Kaukasus.
Dort ist es ein sehr beliebtes Erfrischungsgetränk – voller positiver Inhaltsstoffe.

Und, ja!
Ich würde gern einhundert Jahre alt!
Vorausgesetzt, ich bleibe dabei gesund.
Und dafür müssen wir in der heutigen Zeit leider alle etwas mehr tun, als uns die Lebensmittel aus dem Supermarkt zu bieten haben.

Rote-Beete-Kwas (man kann eigentlich alle Gemüsesorten dazu benutzen) ist dazu schon ein sehr kraftvoller Beitrag.
Früher stellte in Russland fast jeder sein eigenes Kwas her.
Und es ist wirklich nicht schwer selbst zu machen.

Alles, was Ihr benötigt, sind ein paar Gewürze wie Lorbeer oder Knoblauch – oder auch gar nichts – Wasser, evtl. Meersalz und ein Eckchen altes Roggenbrot.
Und natürlich die Rote Beete Knollen.

Innerhalb von ca. drei Wochen entsteht daraus ein Getränk, dass unserem Stoffwechsel verbessert, und durch die guten Bakterien, die enthalten sind, unserem Darm gut tut.
Denkt dran, der Darm ist das A und O für unsere Gesundheit.






Täglich ein Schnapsgläschen voll Kwas zu trinken, fördert die Verdauung, wirkt antibakteriell und wirkt sich positiv auf das gesamte Herz-Kreislaufsystem und hat überhaupt aus.

Nichts, absolut gar nichts, spricht dagegen, und die positiven Effekte werden auf die  enthaltenen Aminosäuren, Vitamine, Mikroelemente und die Milchsäure zurückgeführt, die sich während der Fermentation bilden.
Natürliche Probiotika pur.

Kwas gilt allgemein als reinigend und hat ein außergewöhnlich hochwertiges Nährstoffprofil.
Und das Beste: Es ist ganz einfach herzustellen.

Ich verrate Euch, wie….







Rote-Beete-Kwas


Ihr benötigt:
1. Ein großes Weck-Glas
2. 4-5 kleine Rote-Beete-Knollen
   (und bitte tut Euch in diesem Fall 
    wirklich den Gefallen und achtet auf Bio-
    Qualität.
    Ich für meinen Teil kann nur sagen:
    Wenn ich mir schon die „Mühe“ mache und
    so etwas Gutes herstelle, dann soll es 
    wirklich durch und durch gut sein und 
    nicht schon aus belastetem Boden kommen!)
3. 1 Knoblauchzehe (wer mag, auch zwei)
4. 1-2 alte Kanten Eures Roggen- oder 
   Schwarzbrotes
5. optional ca. 10 gr. Meersalz
6. 1,2ltr. Wasser

Und so wird es gemacht:Vorab muss eines gesagt sein: Hier ist Sauberkeit das A und O. Das Weckglas muss richtig, richtig sauber bis steril sein, und die Rote Beete müßt Ihr wohl oder übel einmal kräftig mit einer Gemüsebürste schrubben.
Die Schale bleibt dran.

Zeitgleich bringt Ihr das Wasser in einem Topf zum Kochen und löst das Salz darin auf.
Dann muss das Wasser ein wenig abkühlen.

Nach dem Putzen, schneidet Ihr die Rote Beete in Würfel, Scheiben, was Ihr mögt und gebt sie zusammen mit der geschälten Knoblauchzehe und den Brotkanten in das Weckglas.

Das Brot lege ich dabei zu unters oder zwischen die Rote Beete, denn es sollte möglichst später nicht an der Oberfläche schwimmen.

Alles, was aus dem Wasser herausschaut, läuft Gefahr, zu Schimmeln, denn so steril könnt Ihr das Weckglas – das tatsächlich richtig gut verschlossen werden muss – nicht zu.

Notfalls könnt ihr das Gemüse auch mit einem (supersauberen) Stein o.ä. beschweren.

So, und dann Deckel zu und drei Wochen warten und dem Labor bei der Arbeit zuschauen.
Sieht sehr interessant aus, was die kleinen Mikroorganismen da tun, sage ich Euch. Es wird zwischendurch ordentlich brodeln… Und gut so!


Nach drei Wochen könnt Ihr das Ganze durch ein Sieb geben, in saubere Flaschen füllen und täglich einen guten Schluck Gesundheit zu Euch nehmen. Manche geben es sogar in den Sekt und pimpen ihn damit gesund auf!


Ich glaube wirklich an die Fermentierung.


Versucht es doch auch einmal als guten Start in die usselige Saison.



Liebste Grüße von

Eurer Lillewind











Freitag, 10. November 2017

Lichterzauber im Quartier












Ihr Lieben

Ist Euch schon nach Weihnachten?
Nach Kerzenlicht?
Viiiieeel Kerzenlicht?
Schönen Dingen?
Richtig schönen Dingen?














Mir ist in diesem Jahr komischerweise schon jetzt im November nach Weihnachten.
Dabei bin normalerweise ich die, die erst am Abend vor dem ersten Advent die Kisten hervorkramt und wenigstens das Nötigste um den Adventskranz herumdekoriert, damit Nikolaus und Christkind uns bei Zeiten auch finden können.

Natürlich "wächst" dann auch meine Dekoration, aber richtig "fertig" bin ich nie vor dem 23. Dezember, und dann finde ich sie so schön, dass ich mich direkt ärgere, dass man sie nur so kurze Zeit hatte.















In diesem Jahr ist das tatsächlich anders.
Vielleicht liegt es an den wirklich dunklen Tagen in der letzten Zeit?

Vielleicht aber auch daran, dass hier von unserem Herbst BBQ vor zwei Wochen noch Unmengen von Kerzen herumstehen, die jetzt natürlich auch noch ganz viel angezündet werden und gemütliche Stimmung verbreiten.
















Jedenfalls werde ich in Kürze die Deko herausholen.
(Wenn ich aufgeräumt habe....und ganz viel andere Deko entsorgt haben werde...mache ich morgen...auf jeden Fall...vielleicht..)

Da kam mir das Projekt

                      LICHTERZAUBER

in Iserlohn gerade recht.













Schon ein paar Wochen vor dem ersten Advent wird hier von den wirklich schönen Geschäften im sogenannte Quartier in Wasserstrasse und Von-Scheibler-Str. alles gegeben und alles mit Kerzen, Fackeln und Lichterchen unglaublich liebevoll innen und aussen geschmückt, was eben eine Kerze tragen kann.





Da wird tagelang gewerkelt und geschmückt und am Ende erstrahlt das Viertel wirklich in schönstem Licht, es duftet nach Glühwein und Punsch, und wenn man an manchen vorbeigeht, hört man sogar die erste Weihnachtsmusik.

Und, nein, das ist nicht kitschig!

Im Gegenteil! 

Ich frage mich die ganze Zeit, wie ich es in den letzten Monaten ohne Weihnachtsmusik und festliche Lichterchen, lachende Kindergesichter, Wunschzettel und Spritzgebäck im Ofen ausgehalten habe.

Geht es Euch nicht ähnlich, wenn Ihr die Bilder seht?





























Dann müsst Ihr in den nächsten Tagen - bevor es mit der  "echten" Weihnachtszeit losgeht - unbedingt einmal im QUARTIER in der Wasserstrasse und Von-Scheibler-Str. in Iserlohn vorbeischauen.
Ihr werdet staunen!

Laßt Euch durch das Funkeln verzaubern und habt ein schönes Wochenende, Ihr Lieben.








Fröhliche Weihnachtsgrüße
von

Eurer Lillewind





P.S. An dem Projekt LICHTERZAUBER beteiligen sich viele der schönen Lädchen, Boutiquen und Cafés im Quartier. Sie laden zum Bummeln - Meet Friends - Glühwein - Punsch und Late-Night-Shopping ein.
Die Photos zu diesem Post sind allerdings allesamt im GWL Conceptstore von Sandra Haderer gemacht.