Freitag, 13. Juli 2018

Endlich Ferien! ...und was es mit der "Hinten-Lyceum-Vorne-Museum-Generation" auf sich hat!








Endlich! Ferien!

Wie jedes Jahr sind sie wieder lang ersehnt und dringend nötig.
Geht es Euch auch so?
Am Ende kann man sich ja tatsächlich nicht mehr vorstellen, wie es  überhaupt hätte weiter gehen können, wenn sie nicht wirklich genau JETZT beginnen würden, oder?!

Und damit beginnt für uns glücklicher Weise - wie bestimmt für einige von Euch - auch schon die Urlaubszeit!

In diesem Jahr freue ich mich besonders darauf, denn in Zeiten des Umbruchs (Ihr wißt ja, wie ich es genannt hatte: mein Leben schaltete im letzten Jahr in den nächsten Gang...), muss man auch zu Veränderungen bereit sein.

Was ja übrigens auch überhaupt nicht schlecht ist und das Leben bereichert. 
Und Veränderung macht das Leben ja auch aus.

Somit fahren wir in diesem Jahr zu fünft in den Urlaub, was aber auch bedeutet, dass ich endlich - außer dem Familienhund - die weibliche Verstärkung dabei habe, die ich mit den Babys nicht bekommen habe.

Wir fahren also in einer neuen Konstellation in einen ganz anderen Urlaub, und was ich jetzt schon weiß:
Es wird heiß. Es wird eng. Aber es wird sicher sehr, sehr lustig und very franzööösiiiiisch.

Ich freue mich sehr, denn ich glaube tatsächlich, dass uns alle nichts so jung hält, wie das Leben mit jungen Menschen.
Wie auch ohne?

Alles im Leben hat seine Zeit.
Auch das Älterwerden.
Und, wenn ich in meinen Personalausweis schaue, kann man durchaus streiten, ob es jetzt bald soweit ist.
Aber ich habe es nicht vor.

Nun kann das mit dem Älterwerden ja jeder auch jeder halten wie er mag!
Wer mag, trägt also die Haare über vierzig nur noch kurz, den Rock nur noch mindestens bis zum Knie und am Strand nur noch Badeanzug, fährt das Fahrrad nur noch mit E-Motor und bucht den Urlaub nur noch mit Frühstück.
Jeder ist sein eigener Chef.

Und, wenn Ihr Euch jetzt fragt, wie die Lillewind denn jetzt auf das Thema kommt:


Gerade habe ich einen Artikel gelesen, der mich so überrascht und zum Schmunzeln gebracht hat, dass ich Euch davon erzählen möchte.

Denn:
Auch ich ich habe nun nämlich endlich meinen Platz im Generationenvergeich gefunden.

Endlich!
Endlich wurde es auf den Punkt gebracht.

Zunächst einmal bin ich jetzt nämlich gerade ein
"Middle-Ager"!
Wie alle anderen Generationen, scheint auch diese eine sehr spezielle Generation zu sein.
Wer hätte es gedacht?! - Wo doch die meisten meiner Leser dazugehören!

Ich bin - also, wir sind - gerade aber auch - was mir eigentlich viel besser gefällt - "Best-Ager"!
Da fühle ich mich doch gleich viel mehr zugehörig.

Mit "meiner" Generation ist es nämlich so (habe ich gelesen):
Wir werden zwar körperlich ebenso älter wie alle anderen Generationen davor auch, aber mit dem Unterschied, dass wir im Kopf ewig jung zu bleiben scheinen oder meinen und in Gedanken und dem Gefühl nach nicht altern.

Tatsächlich fühle ich mich da ja fast ertappt, denn ist das nicht genau das, wovon ich Euch doch schon immer schreibe?!
Wie oft habe ich schon gesagt oder geschrieben, dass ich mich bei manchen Dingen immer noch wie fünfundzwanzig fühle?!

Was mich jetzt allerdings überrascht, ist, zu lesen, dass ich scheinbar gar kein Einzelfall bin.

Offensichtlich hatten unsere Eltern und Großeltern noch nicht dieses "Problem", sich im Kopf keinen Tag älter zu fühlen als zwanzig,  und so voller Lebensfreude und Unternehmungslust zu bleiben, bis uns irgendwann der Bandscheibenvorfall oder der Herzinfarkt eines anderen belehren wird?!

Kürzlich las ich diesen Artikel, in dem allen Ernstes geschrieben stand, dass meine Generation daher auf jeden Fall auch die sein wird, die durch diese Einstellung am meisten gefährdet ist, den Moment zu verpassen, ab dem man die Slim-fit Jeans besser der Tochter oder Schwiegertochter überlässt.
Zumindest modisch scheinen wir also demnächst unter Umständen peinlich zu werden. 

Eben weil wir im Kopf eben meinen, eigentlich noch genauso jung zu sein, wie die Tochter oder Schwiegertochter.

Zugegeben!

Da ist schon so etwas wie Selbstüberschätzung mit im Spiel und man kann sich vorstellen, dass so etwas zu interessanten Verwicklungen führen kann.








Dennoch fand ich ausgesprochen amüsant, dass es endlich so ausgesprochen wird.
Vorallem, dass ich offensichtlich ein Massenphänomen bin?!

Da gibt es heute die allseits bekannte "Generation Y", dann die Babyboomer und endlich haben auch meine Altersgenossen und ich unsere Zugehörigkeit. 
Ich bin nur noch nicht sicher, wie wir heißen werden!

Hoffentlich dann nicht die "Hinten-Lyceum-Vorne-Museum"-Generation?

O.k., kann sein, dass ich da gefährdet bin!
Und sowas von! Und ich bin stolz darauf!

Und im Grunde hat ja niemand das Recht, zu beurteilen, was Museum und was Lyceum ist, oder?!


Und das weißt auch DU!
Und warum nicht im Kopf für immer zwanzig bleiben?
Mit all den jungen Ideen und dem Spaß und dem Beat im Blut!
So, möchte ich das haben.
Auch, wenn drumherum die Ersatzteile höchstwahrscheinlich zunehmen werden.

So, und jetzt bin ich wieder abgeglitten, denn eigentlich wollte ich Euch ja allen wunderschöne Ferien und denjenigen, die in den Urlaub fahren, ein erholsame Zeit mit viel Sonne auf der Haut und im Herzen wünschen.


Liebste Grüße von
Eurer Lillewind



P.S....bestimmt wollt Ihr übrigens auch noch wissen, warum wir Middle-Ager so komisch im Kopf ticken!?
Schuld sind nach jüngsten Forschungen natürlich - wie könnte es auch anders sein - mal wieder unsere Eltern. Ich fürchte übrigens schon heute, dass da noch einiges auf uns, die wir jetzt ebenfalls Eltern sind, zukommen wird....




Photos lent by Unsplash





Montag, 9. Juli 2018

Das (Schul-) Jahr ist um! Der Urlaub steht vor der Tür! Und damit Lillewinds Büchertipps!


**enthält Werbung, da Namensnennungen und Verlinkungen...






Manchmal kann ich es gar nicht fassen...

Wo ist dieses Jahr geblieben?

Nicht das Jahr 2018!
Ich meine tatsächlich das Schuljahr 2017/18!

Schrieben wir nicht eben noch die Sommerferien 2017?  Verbrachten wir nicht gerade eben noch unseren Sommerurlaub auf Sylt? Ging nicht gerade noch, von jetzt auf gleich, die Schulzeit des Großen zu Ende?
Blickten wir nicht gerade noch in eine unbekannte Zukunft mit einem so glücklichen Waldorf-Schulkind und einem nun Ex-Gymnasiasten und Ab-Jetzt-Azubi entgegen?


Das ist tatsächlich alles schon wieder Schnee von gestern, und getreu dem Motto "Das Leben ruckelt etwas, wenn es in den nächsten Gang schaltet!"?!, nahm das Leben im nächsten Gang ganz ungemein schnell wieder neue Fahrt auf. 
Ja, wo ist diese Zeit geblieben?


Nun sind wir schon wieder im Sommer!

Und wieder geht für uns wieder ein glückliches Schuljahr zu Ende - und in diesem Jahr erstmalig auch ein glückliches erstes Ausbildungsjahr.

Und schon steht (zum Glück) wieder unser Sommerurlaub vor der Tür, und während ich selbst beginne, darüber nachzudenken, was ich für unseren Urlaub einpacken muss, fällt mir tatsächlich wieder zuerst das ein, was mir schon in Kindertagen immer zuerst einfiel, wenn für den Urlaub gepackt wurde:


Bücher!










Noch nie, nie, nie in meinem Leben bin ich ohne Bücher in den Urlaub gefahren. Zumindest nicht, seit ich selbst lesen kann.

Und davor hat meine Mama Bücher zum Vorlesen eingepackt. Da bin ich mir ganz sicher.
Auch fahre ich immer mit viel zu vielen Büchern in den Urlaub, weil sich im Laufe des Jahres so viele auf meiner Wunschleseliste ansammeln, die ich zuhause im Alltag gar nicht alle lesen kann.

Ich kann da das Jahr über auch einfach nichts schaffen...
Ihr wißt doch, warum, oder?!
Bestimmt hatte ich Euch schon einmal das abendliche Szenarium in Lillewinds Schlafzimmer beschrieben, oder?!
Dieses eine Mal nehme ich Euch einmal mit dort hinein...
Das sieht nämlich so aus....
Abend für Abend....
Täglich grüßt das Murmeltier...
Seit Jaaaaahren!

Jeden Abend behauptet Herr Lillewind, bevor er sich zur Ruhe bettet, nämlich aufs Neue, seit nun mehr zweiundzwanzig Jahren neben mir nicht einschlafen zu können, weil ihn das Licht, das ich zum Lesen brauche, davon abhalte.
Da ändert es - unter uns gesagt - auch nichts, dass ich genau weiß, dass das nicht so ist.
Völlig stoisch bittet mich Herr Lillewind daraufhin seit Jahren im Zwei-Minuten-Takt in einem, ebenfalls zwei-minütlich rauher werdenden Ton, das Licht zu löschen und führt dabei auch immer wieder gern das Argument an, dass ICH schließlich morgens nicht ausgeschlafen sei.


Ganz ehrlich: Da gibt man doch irgendwann genervt auf und löscht brav wie eine Zehnjährige das Licht und schläft.

Schließlich will man am nächsten Tag ja ausgeschlafen sein, und niemand weiß schließlich so gut, was gut für mich ist, wie Herr Lillewind. Seufffzzz..



Ja, so ist das mit den Eheleuten, wenn sie keine schlimmeren Sorgen haben, oder?!

...aber Bücher bekomme ich so nun wirklich nicht fertig.
Also packe ich auch dieses Jahr voraussichtlich wieder viel zu viele ein und nehme sie mit in den Urlaub.
Und in dem Zusammenhang fällt mir ein, dass ich Euch unbedingt drei Bücher empfehlen möchte, die ich selbst vor Kurzem gelesen habe.

Vielleicht sucht der/die ein oder andere von Euch ja noch Lesestoff für den Urlaub?


Hier geht es also zu den Büchern:







"Töchter einer neuen Zeit"

von Carmen Korn


ist ein Roman ganz nach meinem Geschmack.

Ich lese gern von starken Frauen und Frauenfreundschaften und auch gern Romane aus der Zeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Dieser Roman trifft dabei alles.

Die Erzählung beginnt im Frühjahr 1919, und erzählt parallel aus den Leben von vier ganz unterschiedlichen Frauen.

Da  ist zum einen die rebellische Käthe, die es zu den Kommunisten zieht, die verwöhnte Ida aus reichem Haus, die junge Lehrerin Lina, die mit einer Frau zusammenlebt, und als Vierte im Bunde, Henny, die zu Beginn des Buches mit ihrer Freundin Käthe die Hebammenausbildung beginnt.
Der Roman spielt zwischen den Weltkriegen und endet erst nach dem Zweiten.

Keine der Frauen hatte also eine sorgenfreie Kindheit und Jugend. Linas Eltern hungerten sich für die Kinder zu Tode, Hennys sanftmütiger Vater kam nicht aus dem Krieg zurück, und Käthes Vater verlor bei der Arbeit auf einer Hamburger Werft - in Hamburg spielt der Roman übrigens auch - ein Bein und wird so schon sehr jung arbeitsunfähig, während die Mutter für die Familie sorgt.

Nur Idas Familie scheint den ersten Weltkrieg wohlhabend und unversehrt überstanden zu haben. Doch der Schein trügt.

Jede dieser Frauen kämpft auf ihre Art mit Alltag und Schicksal und behält dabei mehr oder weniger ihren Lebensmut und ihre Lebensfreude.

Alle Vier werden von ihren unterschiedlichen Sehnsüchten angetrieben, die sie mehr oder weniger temperamentvoll und mit mehr oder weniger Vernunft verfolgen.

Sie werden im Laufe des Romans immer wieder zusammengespült.
Alle Vier sind jedoch bewundernswert starke Frauen, und ich hatte für sie alle am Ende einen anderen Lebensweg erwartet.
Der Schreibstil nimmt den Leser manchmal mit in die lebensfrohen Tanzcafes der Rothenbaumchaussee, führt aber mitunter genauso in die Luftschutzbunker.
Die Autorin läßt Euch mit der lebenslustigen Lina im Winter auf dem Eis rutschen und im heißen Hamburger Sommer mit Henny und Käthe im Kreissaal Babys auf die Welt verhelfen. 

Das Buch hat über 500 Seiten, die ich allerdings innerhalb kürzester Zeit verschlungen hatte, und ich war - wie so oft - richtig traurig, als ich mich am Ende des Buches von den vier Damen verabschieden mußte.

So muss ein Buch meiner Meinung nach sein!
Man muss einfach traurig sein, wenn die letzte Seite kommt und das Gefühl haben, gute Freunde zu verlieren.

Von mir bekommt das Buch eine glatte Eins und ist meine erste Empfehlung für Euren Sommerurlaub.







Als echtes Mendener Kind bin ich den Büchern von
Kathrin Heinrichs einfach hoffnungslos verfallen.
In unserem Bücherregal stehen alle ihre Bücher mit den so eindrucksvollen Titeln wie "Sau tot", "Tod überm Zaun", "Der König geht tot" und andere Titel ihrer Sauerland-Krimis, die dezent schon im Titel auf Sauerländer Eigenarten hinweisen.
Ihre Krimis sind immer ernst und zum Schreien komisch. Und spannend.
Für jemanden, der in der Gegend, in der die Krimis spielen, aufgewachsen ist, haben sie natürlich noch einen anderen Reiz, aber im Grunde lesen wir ja auch Nordsee-Romane und Eifel-Krimis, ohne alle regionalen Interna zu kennen.

Ich halte die Bücher also für Euch alle empfehlenswert.







Nichtsdestotrotz hatte ich Kathrin Heinrichs neuestes Buch

"Bis auf den Grund"

schon lange und sehnsüchtig erwartet.
Schon früher ließ Kathrin Heinrichs das Duo, bestehend aus Anton, einem netten alten Herrn, der nach einem Schlaganfall zwar pflegebedürftig aber dennoch sehr unternehmungslustig und rüstig ist, und seiner jungen polnischen Pflegerin, Sophia, ermitteln.
Dieses Mal verschlägt es die beiden vom Sauerland nach Juist.
Während die beiden auf Juist in einen Mord verstrickt werden, ermittelt Antons Sohn, der bei der Dortmunder Kriminalpolizei arbeitet, parallel im Sauerland.
Ein Buch, das sich wunderbar leicht lesen läßt.
Wie gesagt...: Spannend und witzig zugleich.
Sehr empfehlenswert, besonders für die unter Euch, die entweder tatsächlich im Sauerland leben oder aber ihren Urlaub in diesem Jahr auf den ostfriesischen Inseln oder gar Juist verbringen werden.

Und hier kommt meine dritte Empfehlung für Euch.



Ein Buch, natürlich nicht für Euch, sondern für Eure Freundin, die zuhause in manchen Ecken ein richtiges Chaos hat.
Ich hatte das Buch natürlich genau für diese eine Freundin gekauft, und habe selbst nur zu Recherchezwecken - wozu auch sonst? - einmal einen Blick hineingeworfen.... (hüstel)

Besser Aufräumen - Freier Leben


von Fräulein Ordnung








Sowohl Name des Buches wie auch der Autorin sind schon eindeutig unzweideutig.

Das Buch kann man ja nun wirklich nur für eine Freundin kaufen. Selbst ließe man es ja schließlich gar nicht erst so weit kommen, dass man ein solches Buch nötig hat, oder?!

Wenn Ihr selbst aber auch eine solche Freundin habt, oder im Urlaub einfach einmal durch ein Buch mit inspirierenden Bilder, wie ich sie mag, blättern möchtet, das zudem wirklich gute Tipps dazu hat, wie Ihr Eurer Haus oder Eurer Wohnung und damit Euer Leben wieder richtig simpel und einfach herrichten könnt, dann nehmt es einfach mit in den Urlaub, bevor es die Freundin bekommt.
Ja, die Freundin!
Ich weiß, keine von uns hat Fräulein Ordnung nötig, denn, ja, im Grunde sind es die einfachen Dinge, die uns das Leben leichter machen - aber manchmal sieht man ja einfach den Wald vor Bäumen nicht, oder?! Weniger ist in diesem Sinne einfach mehr.
Simplification ist gerade ja ohnehin in aller Munde.
Und wenn Ihr gerade merkt, dass in Eurem Bad der 20. Lippenstift einzieht und Ihr morgens gefühlte drei Minuten benötigt, um DIE Farbe des Tages zu finden, oder Ihr alle Proben und Pröbchen, die Ihr jemals zum Parfum dazubekommen habt, im Schrank für diesen einen Moment hortet, der ja doch nie mehr kommt, und Euch die Küchenschublade voller Krimskrams, die immer so schlecht zugeht, nervt, oder die Sockenkiste, in der man nie etwas findet, dann ist es Zeit zu Ausmisten.

Das wissen wir alle.
Auch, wie es geht, und trotzdem ist es sehr hilfreich, wenn man noch einmal mit der Nase drauf gestoßen wird.
Und das anhand von ansprechenden Bildern, Tipps und Checklisten.
Raum für Raum geht Fräulein Ordnung mit Eurer Freundin durch ihr Haus. Versprochen!

Ein wirklich schönes Buch. Vor allem für Recherchezwecke!

Ja, das war es.
Jetzt habt Ihr Lesestoff, oder?!

Gern würde ich Euch in Zukunft auch noch ein paar richtig schöne Kochbücher empfehlen, die ich mir im Laufe der letzten acht Monate, seit dem ich das Belly & Mind-Programm begonnen habe (klick hier), angeschafft habe.
Aber im Grunde nimmt man ja keine Kochbücher mit in den Urlaub, deshalb gibt es in Kürze einen extra Post dazu.

Sonnige Grüße von
Eurer Lillewind






Sonntag, 24. Juni 2018

Damals und heute - Barcelona - und überhaupt: einfach Lillewind







Ihr Lieben
Ich mag nicht einen weiteren Blogpost damit beginnen, dass ich lange nichts geschrieben habe - mag ja auch keiner dauernd hören - aber, ja, es ist ja nun irgendwie nicht zu verbergen, dass ich meine erste Blogkrise hatte. 


Ihr wisst selbst, wie schnell man sich entwöhnt, wenn man etwas lange nicht gemacht hat, und wie schnell es geht, dass man sich regelrecht aufraffen muss, um wieder damit anzufangen. 

Beim Sport ging es mir ja auch schon immer so!
Aber schon das erste Mal, der kleinste Neustart, reicht am Ende, dass man sich fragt, wie es denn soweit kommen konnte!











So viele von Euch haben mich in den letzten Wochen gefragt, wann ich denn endlich wieder einmal etwas schreibe, und warum denn schon
so lange nicht?!
Immer wieder habe ich gehört, dass es doch schade sei, wenn ich den Blog schließen würde, denn schreibe könne ich..., die Photos seien so schön..., Ihr lest es gern... Uuuppss...
Das hat mich natürlich so sehr gefreut.










Ein wenig habe ich in der Zwischenzeit versucht, Euch auf Instagram mitzunehmen, aber das ist ja kein Vergleich zu etwas so wort- und bildgewaltigen wie einem Blog.

Außerdem wäre ich ja nicht die Lillewind, wenn ich meinen Mund halten könnte und wollte.
Ich mache also weiter!
Und freue mich so sehr darauf... Denn dieser Blog ist ja tatsächlich mein ganz ureigenes Baby!






In den nächsten Posts habe ich Euch noch einiges zu erzählen. 


Nach nun mehr fast acht Monaten möchte ich Euch z.B. noch einmal ein Update zu meinen Erfahrungen mit Belly&Mind geben.


Ausserdem habe ich eine wirklich wunderbare Gesichtscreme gefunden, die ich Euch - gut als Werbung gekennzeichnet, versteht sich - zeigen möchte, und im Mai war ich in Berlin und im Juni in Barcelona.


















Von beiden habe ich keine Reisetipps mitgebracht - aber natürlich jede Menge Bilder für Eure Impressionen.


In diesem Post seht Ihr schon die von Barcelona.
Die Stadt ist einfach zu schön, um nicht zu erwähnen, dass ich dort war.

In dieser Stadt findet Ihr alles, was das Herz eines Städtereisenden begehrt.





















Nicht allein durch den allgegenwärtigen Gaudi gibt es dort jede Menge Kunst und Kultur.
Das gotische Viertel nimmt Euch ohne große Umstände mit in die Vergangenheit, und es kann Euch abends - wie mir - passieren, dass in der einen Seitengasse eine Opernsängerin ihre Arien für Euch schmettert, während ein, zwei Strassenecken weiter ein Gitarre spielender Troubadix mit seinem Gesang dagegen hält.
Beide wirklich gut und umzingelt von Menschentrauben.

Die U-Bahn macht es Euch ganz einfach, in kürzester Zeit und ganz leicht jedes Ziel zu erreichen. Und irgendwie viel, viel unkomplizierter als in Berlin.

Es gibt jede Menge Mercatos (Markthallen), deren Marktgeschrei und, an den Ständen baumelnde, Serrano-Schinkenbeine, Ihr gesehen haben müsst.

Unter den duftenden Linden der Ramblas entlang zu schlendern, ist ein absolutes Muss, und wer das Luxuriöse mag, besucht die Geschäfte an der Placa Catalunyia, betritt auf jeden Fall den berühmten Corte Ingles (den kleineren, spanischen Bruder unseres KaDeWe) oder den Yachthafen.
Und last but not least gibt ein Nachtleben für Jung und Alt.


















Ich sage es ja: Eine Stadt, die für jeden etwas bereit hält.

Für mich war der Aufenthalt in Barcelona noch durch etwas ganz anderes geprägt, denn bereits vor 25 Jahren landete ich, wie jetzt wieder, am Flughafen El Prat.

Damals war ich junge 22 Jahre und reiste ganz allein, um in Barcelona einen dreiwöchigen Sprachurlaub zu verleben.
Wer mag und rechnen kann, wird spätestens jetzt auch gleich wissen, wie alt die Lillewind heute ist!

Und natürlich erinnert man sich auch nach 26 Jahren an viele Orte und Momente.
An manchen Orten in Barcelona, hatte ich das Gefühl, dass es auf keinen Fall schon zweieinhalb Jahrzehnte her sein kann, das ich schon einmal dort gestanden hatte.
Andere hatte ich dagegen gänzlich anders in Erinnerung: 
Sagrada Familie steht umzingelt von Häusern? Und nicht auf einer großen Freifläche? Was hatte ich da abgespeichert?
Die Ramblas haben sich null - wirklich absolut GAR NICHT verändert!
Selbst die Büdchen und Blumenkioske nicht.
Wirklich nicht!















Und trotzdem denkt man natürlich auch einmal kurz daran, wie bunt es das Leben seit diesem Urlaub mit 23 mit einem getrieben hat.
Da kam irgendwann dieser eine Mann, dann kam erst der eine und dann der zweite tolle Sohn, ein Haus, berufliche und räumliche Veränderungen, liebste Menschen, die man verloren hat.

Und bei diesen Gedanken in Barcelona konnte ich tatsächlich sofort eines sagen:
So gut es zu seiner Zeit war! Aber, nein!
Ich wollte nicht mehr 22 sein! Auf keinen Fall würde ich die Uhr zurückdrehen!

...denn ich fühle mich seit damals natürlich einfach so viel reifer und freier.
Ich weiß mehr, traue mich mehr und kann mehr.
Ich bin mir heute meiner Stärken und meiner Persönlichkeit viel mehr bewusst, bin nicht mehr schüchtern und poker nicht mehr niedrig.

Und trotzdem fühle mich tatsächlich manchmal noch immer nicht älter als damals....!

Ist es nicht wunderbar, wenn man mit einer solchen Erkenntnis von Orten der Vergangenheit zurückkehrt?






Und seht Ihr?! Von solchen und noch vielen anderen Dingen werde ich Euch in Zukunft wieder erzählen.

Und laßt Euch von den Photos gern zu einer Kurzreise inspirieren.
Es lohnt sich!


Liebste Grüße
von
Eurer Lillewind