Sonntag, 2. Oktober 2016

Yoga - Pferde - Therapie! Lillewinds HERZENSSACHE mit Verlosung #sauerland







Heute möchte ich Euch wieder einmal etwas Wunderbares aus dem Sauerland vorstellen.

Ich selbst, die ich gar nicht hier – jedenfalls nicht im, sagen wir mal, Zentrum – geboren wurde, habe ja tatsächlich manchmal Sehnsucht nach einem Leben in der Großstadt wie Hamburg oder München.

Aber im tiefsten Herzen weiß ich genau, dass das Quatsch ist.

Und dann bin ich wieder stolz darauf, hier zu leben und bin immer wieder begeistert, was für tolle Menschen in diesem Teil Deutschlands leben, von dem doch gesungen wird, dass er von qualmenden Misthaufen und Mädchen, die wilder als die Kühe sind, ausgemacht wird.

Denn da geht noch so viel mehr….!

Du musst gar nicht so weit in die Ferne schweifen, um ganz wunderbare Projekte und Initiativen zu finden.

Man muß gar nicht erst bis Davos oder New York – bereits im Nachbardorf kannst Du Dich dafür engagieren, dass die Welt ein wenig besser wird.

Und dazu möchte ich Euch heute etwas vorstellen, das mir selbst eine echte, echte Herzenssache ist.

Eines vorab...

Anderen zu helfen muss gar nicht immer anstrengend sein.
Im Gegenteil! Ich denke, die schönste Art zu helfen, ist es, wenn man dabei sogar noch sich selbst etwas Gutes tun kann.

In Hollywood nennt man so etwas Benefiz-Gala oder –Veranstaltung….

…im Sauerland nennt man das Benefiz-Yoga!








An einem wunderschönen Sonntag im September - und was hat uns der September für schöne Sonnen-Sonntage beschert, oder?! -  hatte ich die herrliche Gelegenheit, an einer Benefiz-Yogastunde bei Kati vom Yogastudio Yogaraum teilzunehmen.

Ihr erinnert Euch?! Kati ist eine dieser der Yogalehrerinnen, auf die das Sauerland echt stolz sein kann.

Benefiz heißt ja, dass mindestens zwei Seiten etwas Gutes von der Sache haben, und so hat Kati sich kurzfristig bereit erklärt, im wunderschönen Naturgarten Ihres Schwiegervaters eine Yogastunde zu geben, und auf eine Bezahlung dafür zu verzichten, sondern das, was die Teilnehmer zu geben bereit waren, für ein Projekt zu spenden, das eine echte Herzensangelegenheit ist.


Auch meine!













Und deshalb möchte ich Euch dieses Projekt in diesem Post  gern vorstellen:

Kennt Ihr schon den Förderverein







Reiten...
Die meisten von uns denken bei Pferden und Reiten doch an Reitvereine, kleine Mädchen in rosa Kleidchen, die unbedingt ein Pferd haben möchte, und an teure Reitstunden, die sich ebenso wie Tennis- und Segelstunden doch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung erlauben kann.




















Erst, als ich selbst einmal auf der Suche nach Unterstützung und einer Alternative zur klassischen Ergotherapie war, befasste ich mich mehr mit dem Thema

Reittherapie


D.h. Reiten nicht allein zum Spass, sondern als therapeutisches Mittel.

Dabei habe damals die Therapeutin und Reitlehrerin, Kirsten Reppel-Böhmer, kennengelernt.







Kirsten ist nicht nur durch das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) zertifiziert, verfügt über viele Jahre Berufserfahrung als Ergotherapeutin sowohl in der Praxis wie auch im psychiatrischen Bereich und ist ausserdem auch noch als Trainer C Breitensport ausgebildet.
Und so umfassend wie sich ihre Ausbildung anhört, ist auch Ihr Fachwissen, das durfte ich immer wieder feststellen.
Und das ist auch gut so, denn wer Reittherapie anbietet, für den ist Idealismus wichtig, aber fachlicher Hintergrund unumgänglich.









Schöne Sache, die Reittherapie, habe ich damals auch zunächst gedacht.

Betrifft hauptsächlich Kinder, denen man die Ergotherapie in einer anderen Form als in der Praxis zugute kommen lassen möchte.
Mal was anderes eben?!

Nicht ganz, denn dann erfuhr ich die ganze Wahrheit.

Reittherapie, und die Arbeit von Kirsten Reppel-Böhmer und dem engagierten und sympathischen Team in Balve bedeuten so viel mehr....


Auch, wenn wir es nicht mitbekommen, weil es – wie so oft – ja nur den anderen passiert, kommen trotz aller medizinischer Unterstützung heute leider auch Kinder zur Welt, die körperlich und geistig eingeschränkt sind.

Das ist vielleicht der schlimmste Fall, aber es gibt ebenso oft in der heutigen Zeit Kinder, die im Alltag und der Schule mehr oder weniger große Probleme haben. Zumeist, sich zu konzentrieren. Oft steht die Diagnose ADHS im Raum, und so oder so werden diese Kinder vielleicht nicht die gesetzten schulischen Ziele erreichen können und damit oft einen langen Leidensweg vor sich haben.

Es gibt aber auch Erwachsene, die nach plötzlichen Erkrankungen wie Schlaganfällen o.ä. unter starken körperlichen Einschränkungen leiden, oder Erwachsene, die unter Depressionen leiden.

All diese Menschen haben in der Regel Ihren ganz eigenen langen Leidensweg vor- oder hinter sich.

Viele sind durch ihre Beeinträchtigungen nicht in der Lage, Berufen nachzugehen, die es Ihnen finanziell ermöglichen, alternative Heilmethoden zur Schulmedizin zu probieren, oder – noch viel schlimmer – die teils sehr hohen Zuzahlungen, die fällig werden, wenn bei Therapien oder Hilfsmitteln nicht nur die Standardausführung, sondern u.U. eine andere oder/aber höherwertige Ausführung, die das Leben um so vieles erleichtern kann – gewählt wird.

Besonders tragisch ist das doch irgendwie immer bei Familien mit behinderten Kindern.

Oftmals kann nur ein Elternteil arbeiten gehen, weil das Kind dauerhafte Betreuung benötigt, und dieses eine Gehalt kann oft nicht die teuren Hilfmittel und Therapien tragen, die dem Kind – und der Familie – das Leben so viel leichter machen könnte.

Ihr alle könnt Euch vorstellen, was allein ein Spezial-Rollstuhl kostet, und welche Kosten auf eine junge Familie zukommen, wenn dazu auch noch ein geeignetes Familienfahrzeug angeschafft werden muss.

Wer kann da noch  eine alternative Therapie bezahlen, die dem Kind zwar bestimmt helfen, aber nicht - oder nicht mehr - von den Krankenkassen bezuschusst wird?







In Balve-Langenholthausen gibt es die Möglichkeit, Kindern mit verschiedenen Beeinträchtigungen mit Hilfe von Pferden und Reittherapie zu helfen.

Heutzutage sagt die „Delphin-Therapie“ oder „Schwimmen mit Delphinen“ fast jedem etwas, aber wußtet Ihr auch, dass auch Pferde hochsensible Tiere sind?

Und, weil ich es selbst in einem - wenn auch unvergleichbar leichteren - Fall beobachten konnte, behaupte ich, dass ein gut ausgebildetes Therapiepferd zusammen mit der Reittherapeutin ein kleines Wunder bewirken kann.

Versteht mich nicht falsch!
Pferd und Therapeutin heilen keine Krankheiten.

So gern sie es täten, Sie können keine Epilepsie heilen oder Blinde sehend machen, aber sie können so viel Wohlbefinden schaffen und die Motorik soweit beeinflussen, dass ein beispielsweise ein Kind, das bislang nur in der Lage war, zu liegen, sich irgendwann vielleicht drehen kann oder mit Unterstützung sitzen kann, oder unter anderem wenigstens Abhusten lernt, um den Atemwegen Erleichterung zu verschaffen.


Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Arbeit mit dem Pferd Unglaubliches vollbringt.

Auch meinem Sohn Piet haben Reitstunden auf den Balver Therapiepferden aber auch die Reittherapeutin,
Kirsten Reppel-Böhmer, selbst, so unglaublich gut getan.

Vorher konnte er sich schlecht konzentrieren und hatte unglaubliche Angst vor Tieren.
Nachher liebte er die Pferde und Kirsten, und wir bekamen unseren Familienhund.

Während der Reitstunden, sowohl im freien Gelände als auch auf dem Übungsplatz, aber unglaublicher Weise auch bei der Pflege des Pferdes nach dem Reiten, ließ Kirsten ihn ganz nebenbei an ihrem schier unermesslich großen Wissen zu Pferden teilhaben, und auch für mich war es hoch interessant

Die besondere Atmosphäre auf dem Hof, mit den Pferden und Kirsten, und das Empfinden, wie wohl sich Piet dort fühlte, hat auch mir so gut getan.





Alles, was ich heute über Pferde weiß – für mich bis dahin die schönen, fremden Wesen, auf denen man sich früher schnell von A bis Z bewegen konnte –, weiß ich praktisch aus den Stunden bei Kirsten.

Ich kann sie Euch von Herzen nur empfehlen.

Aber die Reitstunden haben leider einfach auf Grund der Lebenshaltungskosten der Pferde einen Preis.

Und das ist nachvollziehbar, denn schließlich ist ein Pferd keine Gymnastikmatte oder ein Holzgerüst zum Klettern.

(Und auch solche Geräte sind schon sehr teuer).

Ein Pferd ist ein Lebewesen. 

Es muss zum einen fressen - was sich gerade diese lieben Therapiepferde, die so einfühlsam sind und zusammen mit der Therapeutin eine harmonische Synergie bilden, mehr als verdient haben.

Aber leider werden sie vielleicht auch einmal krank und benötigen einen Arzt, eine neue Decke, Impfungen, ein Dach über dem Kopf, und, und, und, und….








Auch die Therapeutin muss in der Regel ihr Leben finanzieren, weshalb man einen Satz für eine halbe Stunde Therapiereiten verlangen müßte, den sich die Balver Therapeuten weigern, Familien und Menschen abzunehmen, von denen sie doch genau wissen, dass sie es im Leben ohnehin schon so schwer haben und genau dieses Geld nicht zahlen können.


Aber die Krankenkassen zahlen für diese Art der Therapie entweder gar nichts mehr oder nur einen kleinen Zuschuss.

Die Balver Reittherapeuten berechnen deshalb für eine Therapiestunde viel weniger , als sie eigentlich kosten müßte.

Leider halten es die Fixkosten nicht so und werden trotzdem nicht geringer.

Der Verein ist deshalb einfach auf Spenden – und seien es nur ein paar Euro, gar nicht die ganz große Summe – angewiesen.













Aus dem Grund hat Kati an diesem einen wunderschönen Sonntagmorgen im September zusammen mit ihren drei Yogalehrerkollegen, 

Stefan, Sabine und Claudia


spontan Yoga zugunsten des 







unterrichtet.


Was für eine schöne Idee!

Stellt Euch vor, Ihr liegt auf der Yogamatte und könnt während der Asanas den Blick in den Himmel richten, oder auf die grüne Wiese unter Euch oder in die grünen Blätter der Bäume.








Und dabei riecht Ihr die Natur und genießt es einfach, auf der Welt zu sein.

Es gibt für mich nichts Schöneres als Yoga in der freien Natur zu üben.

Gern in der naturbelassensten Natur – wo man auch noch neue Freunde findet.


Darf ich daher vorstellen? Meine neuen Freundin?!

Amanda Ameise!






Es gibt tatsächlich kaum eine schönere Art , in einen Sonntag zu starten.



Auch ich selbst möchte so gern den Förderverein unterstützen.


Meine Hilfe soll sein,  den Verein, der zwar eine wahnsinnige Warteliste an Therapiebedürftigen hat, aber dringend Spenden benötigt, bekannter zu machen.
Dabei könntet Ihr mir ganz einfach helfen, in dem Ihr zum Beispiel den Link zu meinem Post bei Facebook einmal teilt.





Es wäre wunderbar, wenn auf diesem Wege mehr Menschen von Reittherapie und vom Förderverein "Reiten für Menschen mit oder ohne Beeinträchtigung LA e.V." erfahren würden und sich dadurch auch noch Sponsoren fänden, die der Verein so dringend benötigt.

Für jeden bietet sich übrigens auch die Möglichkeit, nach Absprache einmal in die Kirstens Arbeit zu schnuppern.
Auch ein Tag im Stall - praktisch hautnah bei Pferd und Therapeutin - läßt sich einrichten, aber wir möchten Euch etwas ganz Besonderes ermöglichen!







Aufgepasst!
Für diejenigen unter Euch, die bis zum 31.10.2016 eine Spende auf das Konto des Vereins leisten möchten - und das muss wirklich keine große Summe sein -  habe ich ein tolles Goodie:

Unter denjenigen, die
bis zum 31.10.2016 bei Einzahlung eine Spende auf das Konto des Vereins
das

Kennwort "Lillewinds Herzenssache"

angeben, losen wir eine Person aus, die einmal für 30 Minuten "am eigenen Leib" das Pferd als Therapiemittel kennen- und spüren lernen darf.

Genießt einmal diese Zeit im Stall, mit den wunderbaren, besonderen Tieren und mit Kirsten, und gewinnt "am eigenen Leib" einen Einblick in die Reittherapie, die hier in Langenholthausen geleistet wird.

Uuuuuuunnnnddd.....last but not least!
Lillewind wird auch dabei sein!
Und Photos machen!


Von Dir und, mit, und auf dem Pferd!






Als Andenken an einen besonderen Moment, in dem Du geholfen hast, die Welt ein wenig besser zu machen...



Ich hoffe, Ihr seid dabei!
Liebste Grüße
von Eurer Lillewind

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