Samstag, 7. März 2015

Du bist der Chef!


Ein wunderschönes Wochenende liegt vor uns.
Laut Wettervorhersage soll es hier in der Region morgen Temperaturen bis zu 15 Grad geben.

Ist das nicht ein wunderbarer Anlass, das Leben wieder einmal von seiner leichten Seite zu nehmen?

Eine schöne Zeit zu verleben?

Ein guter Grund, alle grauen Gedanken und Sorgen aus seinem Kopf zu vertreiben und das Gedankenkarussell, dass uns alle hin und wieder – und erwiesenermaßen uns Frauen am häufigsten - quält, zu stoppen!

Zieh einmal die Handbremse in Deinem Kopf. Das kann man wirklich lernen, glaub mir.
Manchmal hilft es mir schon, mir diese Handbremse im Kopf bildlich vorzustellen. Dann hört man vielleicht sogar das Quietschen, wenn die Gedanken, die man gerade nicht gebrauchen kann, weil sie so sehr dabei stören, das Leben zu genießen, zum Stehen kommen.

Oder such Dir doch ein eigenes Mantra  - einen Gedanken, der nur für Dich bestimmt ist.
Probiere es einfach einmal aus und formuliere dazu in Deinen Gedanken eine einfache, positive Aussage, die Du Dir immer wieder vorsagst bzw. vordenkst, und damit keinen negativen Gedanken mehr Raum läßt.
Vielleicht einfach nur: Ich genieße heute diesen wunderschönen Tag.
Und paß auf: Du wirst ihn geniessen!

Du bist der Chef über Deine Gedanken.
In Deinen Kopf darf nur, wen DU hineinläßt, und wer drin ist, der muß das tun, was DU willst.
Vielleicht mußt Du selbst momentan im Alltag ja viele Dinge tun, die Du lieber nicht tätest, aber eines mußt Du auf keinen Fall tun: Du mußt Dir nicht vorschreiben lassen, was Du denkst.

Denn so wie Du denkst, so bist Du!
Das weißt Du doch?
Und so lebst Du! Und so fühlst Du! Und so wirkst Du!

Und an diesem Wochenende sollst Du unbedingt wieder einmal daran denken, dass das Leben schön ist!
Unbedingt!

Komm mit raus!
Schau Dir einmal die schönen Knospen an den Bäumen und Pflanzen an: Ist das nicht der Beweis, dass immer alles wieder gut wird und wieder eine Chance bekommt?



Nach dem grauen Winter versuchen die Bäume und Pflanzen es von Neuem und werden in wenigen Wochen oder sogar schon Tagen wieder zu wunderschönem Grün und bunten Pflanzen werden. Die ersten haben es sogar schon geschafft.







Ich liebe die Schneeglöckchen.


Ich finde, sie sind wunderschöne, kleine Kunstwerke und erinnern mich immer sehr an eine Feenwelt. (Vielleicht leben ja sogar ein paar in den kleinen Fleckchen, die ich hier photographiert habe?)



Ach, ja…und weil man die Gelegenheiten so nehmen soll, wie sie kommen, und wir alle nach Frühling und Sommer lechzen, werden wir an diesem Wochenende etwas tun, was zu einem schönen Tag im Sommer unbedingt dazugehört:
Wir werden Grillen!
Verrückt? Nein! Genießer!

Und was macht Ihr?
Ihr seid der Chef, nicht vergessen!!!

Liebste Grüße
Eure Lillewind


Mittwoch, 4. März 2015

Die neue Gattung im Familienurwald – Das Pubertier nach Jan Weiler


Wer mit Kindern im Alter von ca. 12-16 Jahren unter einem Dach lebt, kann sicher auch ein Lied davon singen:
Von den Freuden und den Ärgernissen mit dem sogenannten Pubertier, wie Jan Weiler diese Zweibeiner in der Pubertät, die nicht mehr so recht Kind aber auch noch nicht erwachsen sind, in seinem gleichnamigen Buch nennt.

Wir haben „Das Pubertier“ von Jan Weiler auf einer längeren Autofahrt alle Vier zusammen als Hörbuch gehört und uns alle – selbst unser Pubertier und die, die es noch werden wollen – köstlich darüber amüsiert.
Das kann man ja auch. Ist möglich.
Aus der Vogelperspektive.

Und es ist auch tatsächlich witzig, was Jan Weiler als Vater hier beschreibt.
Wie er morgens auf dem Weg zum Bett, wo „das Pubertier“ vermutet wird, in weiche Dinge tritt, von denen er gegen besseres Wissen hofft, daß es einfach nur ein Schwamm ist, um sich dann am Bett von einem brummenden Etwas abweisen zu lassen, das man nur mit zunächst größter Überredungskunst, gefolgt von schlimmsten Drohungen aus dem ihm eigenen Nest bewegen kann, um irgendwann vielleicht einmal den Weg zur Schule antreten zu können.

Man hört zu oder liest und lacht.  

Und kurze Zeit später hat man dann plötzlich selbst dieses Erlebnis der besonderen Art. Da begegnet einem genau solch ein Pubertier im eigenen Haushalt.

Unseres ist ein männliches Exemplar, und dass sich die Zeiten für uns ändern, wurde uns schlagartig bewußt, als eines Tages eine Tsunami-gleiche Welle Testosteron, die nach billigem, aber sehr männlich anmutendem Deodorant aus einer marketing-technisch perfekt auf die Zielgruppe abgestimmten Sprühflasche roch,  durch unser Haus schlug.
Plötzlich waren wir selbst die Eltern eines Pubertiers.


Und da ist dann erst einmal Schluß mit lustig. Da heißt es dann wirklich erst einmal, Umdenken.

Denn da steht plötzlich jemand vor Dir, der für sich beansprucht, möglichst schon gleichwertig mit den Erwachsenen der Familie behandelt zu werden, aber dann in der Diskussion derart schlagende Argumente vorbringt, daß man sich über den Geisteszustand im Allgemeinen Gedanken macht.

Kleinere bis größere Unverschämtheiten werden so treuherzig vorgebracht, dass sich nur vermuten läßt, daß sowohl Intelligenz, Gerechtigkeitsverständnis und vorallem das Sozialverhalten Flügel bekommen haben.



Das sind dann die Momente, in denen man tief Luft holen muss. Und Ausatmen muss! Und am besten noch einmal einatmet und ruhig wieder ausatmet.
Denn eines kann ich Dir sagen: Du wirst sowieso nie wissen, wie Du jetzt eigentlich richtig reagieren müßtest und wahrscheinlich auch nicht immer Deinem eigenen Verstand folgen können, weil man manchmal einfach sprachlos ist.

Aber noch eines kann ich Dir sagen:
Das, was da kurzfristig vor Dir steht, ist gar nicht Dein Kind!

Es nicht dieses Tollste aller Lebewesen unter der Sonne, das man einfach nur lieben muss, und das einen vor Stolz manchmal dahin schmelzen lässt wie die Butter in der Sonne.
Das, was da plötzlich vor Dir steht und dieses Verhaltens- und Sprachkauderwelsch produziert, ist das Pubertier.
Es hat kurzfristig die Gewalt über Dein Kind gewonnen.
Aber – kein Grund zur Panik!

Die gute Nachricht kommt jetzt – und die solltest Du Dir an den Kühlschrank kleben! Auf den Arm tätowieren! Hinter die Brille schreiben! Auf CD brennen! Ganz egal, Hauptsache Du vergißt es nicht, denn: Dieses Pubertier hat nur eine kurze Zeit, sich zu stärken, um zu bleiben!

Und wenn Du JETZT halbwegs richtig reagierst – und mit „richtig“ meine ich einfach nur: folge lieber Deinem Herzen oder reagiere unter Umständen einfach gar nicht, aber schlage nicht erst im Handbuch nach – dann wird aus Deinem Pubertier ganz schnell wieder Dein tolles Kind.

Eines, bei dem Du bei näherem Hinschauen sogar sehen kannst, wie es im Gehirn rattert, weil die Synapsen sich wieder neu verknüpfen, als wenn es gerade aus dem Koma erwacht ist und selbst nicht weiß, was gerade geschehen ist!
Eines, das – wenn es sich unbeobachtet fühlt – noch einmal kurz genauso mit Dir kuscheln muss wie damals.

Und dann sei auf Zack, laß schnell alles fallen,  und genieße es einfach! Man weiß nie, wann es wieder kommt.
Das Pubertier! Oder der Schmuseanfall!




Natürlich ist es manchmal nicht einfach mit den Pubertieren und den Eltern, und ich wette, daß es in ganz, ganz vielen Familien in dieser Zeit öfters einmal kracht – aber, was ich wiederum so schön finde, ist das anzusehen, was man dann plötzlich unter der Schale durchblitzen sieht, die sich ein Pubertier ja schließlich gerade versucht, abzustrampeln.

Dieser wunderbare „große“ Mensch, mit dem man plötzlich Witze „auf Augenhöhe“ erzählen kann, und der plötzlich ganz schlagfertig reagiert, und uns so manches Mal auch einen Spiegel vorhält.

Uns bleibt gar nichts anderes übrig, als diese Zeit des Umbruchs positiv zu nehmen und nicht unsere Kräfte in wirklich unnötigen Kämpfen und Streitereien, mit jungen Wilden zu verschwenden, die morgen ihr dummes Geschwätz von heute sowieso nicht mehr interessiert.

Und wie lustig ist es dann wiederum einfach, wenn man manche Situation dann später aus der Vogelperspektive betrachtet oder die ganze Familie direkt mitlacht, wenn beispielsweise Papa ganz verdutzt und leicht pikiert reagiert, wenn Kind plötzlich vor ihm steht: „Na, Pimpf?!“

Sie sind doch sowieso unsere Größten, oder?!




Also versuchen wir, es gelassen zu nehmen, wenn Pubertier meint, die Eltern seien schwierig oder schlimmer, nicht Mutter, sondern das Handy sei der Wortführer, die Schule nur das schlimmste aller notwendigen Übel, das Maß zwischen Ordnung und Chaos, Sauberkeit und Hygiene ist sowieso ein schmaler Grad, der Vormittag sei komplett zum Schlafen gedacht, die Eltern zum Geld verdienen, die Spülmaschine füttert sich selbst und der Kühlschrank füllt sich selbst auf, und im Allgemeinen ist sowieso alles, was Arbeit macht nur für die anderen gedacht.

Wenn das alles ist, oder?!

Schaut sie Euch an, die Tollsten unter der Sonne, die ganz wunderbare Menschen sind!
Muss man sie nicht einfach lieben? (Zwischendurch…?!)

Liebste Grüße
Eure Lillewind




Montag, 2. März 2015

Der Familienhund macht weiter... - and welcome beautiful March!

Ich kann es einfach nicht mehr mit ansehen…
Frauchen kommt hier ja gar nicht hinterher.
Sie hat gerade viel bei der Arbeit zu tun, aber dazu will sie Euch ja nichts erzählen.
Ich weiß auch nur, dass sie etwas mit Licht macht.
Das weiß ich sogar ganz genau!
Ist doch ganz klar, denn immer, wenn Frauchen nach Hause kommt, geht für mich die Sonne auf, das wisst Ihr doch!

 Jedenfalls übernehme ich jetzt hier einfach einmal Frauchens Job! Morgens schmiere ich den Kindern die Brote, lege ihnen Anziehsachen raus, mache mit ihnen Hausaufgaben und spiele mit ihnen, und...ja...o.k....
Aber den Blog, den schreibe ich jetzt!
Bestimmt, wird sie das toll finden..

Und was würde Frauchen denn jetzt wohl an meiner Stelle schreiben? Also, das ist doch wohl klar!

Willkommen, lieber März!


Auch ich, der Familienhund, freue mich sehr, dass Du endlich da bist. Endlich werden die Tage wieder länger, und meine Abendrunde fällt wieder großzügiger aus, als noch vor ein paar Tagen.
Ich höre die Vögelchen zwitschern und freue mich schon jetzt darauf, sie bald wieder aufscheuchen zu können, wenn sie in meinem Garten herumlungern.
Aber am meisten freue ich mich, dass jetzt bald die Terrassentür wieder häufiger aufstehen wird, damit ich diese freche Nachbarskatze endlich wieder verscheuchen kann, die momentan mit wiegendem Popo vor dem Fenster hin- und her spaziert und mir die Zunge herausstreckt, weil sie genau weiß, dass ich hinter der Scheibe fast verrückt werde und nicht nach draußen darf.
Der werde ich es in den nächsten Tagen erst einmal zeigen.

Außerdem kann ich Euch genau sagen, worauf Frauchen sich im März freut.
Sie hat wieder ein paar ganz tolle Blumensträuße im Wohnzimmer stehen. Ich stehe ja nicht so sehr auf so etwas, aber ich weiß, dass Frauchen immer ganz viel Freude daran hat. Sie wird ganz viele neue Photos machen und Euch zeigen. Paßt auf!
Außerdem weiß ich vom letzten Jahr, dass Frauchen in diesem Monat Geburtstag hat. Bestimmt gibt es da etwas zu feiern, und sie wird Euch davon erzählen.
Ein paar Ausflüge stehen hier auch auf dem Programm. Das habe ich mitbekommen, und auch, dass ich da nicht mit darf. Natürlich bin ich traurig darüber, aber ich werde es alles hier im Blog nachlesen.

Ich will ansonsten auch gar nicht mehr meckern, das ist schon alles gut so.
Wisst Ihr warum? Weil ich meine Lieben hier bei mir habe und mir keine Sorgen um sie oder um mein Zuhause oder um mein tägliches Futter machen muss.
Seit ein paar Tagen lesen wir nämlich abends ein neues Buch. Das handelt von einem Hund, der seine Kinder genauso liebte wie ich, aber der seine ganze Familie im Krieg bei einem Bombenangriff verlor und seitdem voller Sehnsucht und traurig durch die Lande streift und seine Familie sucht. Dabei widerfahren ihm so viele schlimme Dinge, von denen der Hunger anscheinend noch das kleinste Übel ist, dass ich immer ein wenig weinen muss.
Und da schäme ich mich fast, denn habe ich nicht tatsächlich einmal gedacht, alles was wichtig sei, sei ein randvoller Napf voll Futter? Was habe ich Sofatiger mir bloß gedacht?
Aber davon wird Frauchen Euch ganz bestimmt im März noch mehr erzählen.

Aber es ist ja auch allseits bekannt, dass wir Hunde ein kurzes Gedächtnis haben. Und wir haben den Menschen ja einiges voraus, wenn es darum geht, schlimme Dinge zu vergessen und dafür ein besonderes Augenmerk auf die Schönen zu haben.
Ich lebe jedenfalls weiter nach der Devise: Willst Du es schön haben, mußt Du es Dir schön machen!
Also, packt auch Ihr es an!

Hugs and Kisses

vom Familienhund


 


Montag, 23. Februar 2015

Dog’s Lifestyle – oder mit dem Familienhund in fünf Schritten zum Glück

 Momentan ist draußen ja leider wirklich nicht viel los.
Das kann man sich auch nicht schön reden, oder?!
Frauchen hat zwar den Winter hier im Blog schon für beendet erklärt, aber sie ist manchmal einfach ein wunderbarer Optimist, und prompt fiel dann heute Morgen doch noch einmal ganz viel von diesem kalten weißen Zeug aus dem Himmel.

Also, wenn ich ehrlich sein soll…wenn alles weiß bleibt, ist es schön, aber so mag ich es gar nicht mehr.

Frauchen packt mich außerdem im Augenblick bei der kleinsten Gelegenheit unter die Dusche, weil das weiße Zeug auf der Erde ganz schnell braun wird und mir dann unter dem Bauch und an den Beinen hängt.

Ich mag nicht mehr. Ehrlich…
Bis der Sommer wirklich da ist, liege ich momentan am liebsten im Warmen.

Und während meine Lieben in der Schule oder bei der Arbeit sind, döse ich dann vor mich hin und komme auch schon einmal ins Philosophieren.


Und wie ich die Menschen so beobachte und über Euch philosophiere, muss ich Euch sagen:
Euch allen täte ein bisschen mehr Dog’s Lifestyle richtig gut. 

Dog's Lifestyle?! Was das ist?
Nein, keine neue Diät oder ein Modemagazin für Hunde.
Ich erkläre es Euch!

Ihr Menschen macht es Euch manchmal einfach selbst schwer.
Eigentlich könntet Ihr so viel von uns Hunden lernen!
Das Leben kann nämlich so schön und einfach und gemütlich sein.

Ganz ohne diesen ganzen Stress, den Ihr Euch macht!

Und weil ich meine Menschen und Euch so liebe, will ich, dass auch Ihr glücklich werdet.

Deshalb gebe ich Euch hier fünf Tipps, was Ihr definitiv von uns Hunden lernen könnt, und so auch ohne dieses ganze schöne Tadaaa, das Frauchen hier im Blog immer aufschreibt, in nur fünf Schritten glücklich werdet:

1. Ihr Menschen schlaft viel zu wenig.

Manchmal weiß ich nicht, wie Frauchen und Herrchen das aushalten. Ich habe mal nachgerechnet, die kommen manchmal nur auf sechs bis sieben Stunden Schlaf.

Ich dagegen schlafe an manchen Tagen fast achtzehn Stunden. Herrlich!

Einfach so – ja! Wir legen uns einfach hin! Da muss man nicht erst noch irgendetwas besprechen, die Wäsche aufhängen, Müll wegbringen, Filme schauen, Bücher lesen!

Stellt Euch vor: Wir legen uns einfach hin! Platsch!
Wo wir sind!

Und schaut mich an! Keine Falten, immer gute Laune, nie krank, immer fit!

Also, nehmt Euch ein Beispiel!

2. Immer dieses Wählerische und Getue mit Eurem Fressen!

Frauchen verbringt gefühlt ihr ganzes Leben in der Küche und kocht gesund, biologisch, ökonomisch, gutaussehend. Meine Güte, wir Hunde wissen eben, dass wir alle irgendwann einmal sterben müssen. Der eine eben gesünder als der andere.
Also machen wir Hunde es mit dem Futter auch nicht so schwer.
Wir Hunde fressen, was uns vor die Nase kommt.
Denn was man hat, hat man, und damit gut.
Ohne diesen Zampano.
Und schaut mich an! Glänzendes Fell, gute Laune, guter Schlaf und viel Lebensqualität.

3. Viel wichtiger als all dieses gesunde Essen ist eine ordentliche Portion Liebe!
Und einfach einmal Verzeihen können. Das ist etwas, das so viele von Euch unbedingt lernen müssen.
Ich nehme Frauchen nichts übel! Auch, wenn sie mich noch so oft duscht, meine Leckerchen knapp zuteilt, mich vom Sofa wirft. Auch den Welpen nicht. Und Herrchen nicht.
Warum seine Zeit mit so etwas verschwenden, statt sich mit den schönen Dingen im Leben zu beschäftigen.

Ich kann wirklich gar nicht anders. Ich vergesse alles Schlechte gleich wieder und weiß nur noch, dass ich sie alles so sehr liebe!
Mit etwas anderem will ich gar keine Zeit verschwenden.

4. Dieser Terror mit dem Sport.

Seit ein paar Tage muss ich wieder mit Frauchen joggen gehen.
Warum rennt Ihr Menschen eine Stunde durch die Gegend und denkt, Ihr würdet dadurch fit?
Die alte Diskussion: Marathon oder Sprint?

Schaut uns Hunde an. Wir laufen entspannt aber nicht zu schnell, aber legen von Zeit zu Zeit einen richtigen, kurzen aber heftigen Sprint hin.

Es geht uns nichts über ein, zwei Minuten richtig über eine Wiese oder im Wald hinter einem Häschen herpesen und dann wieder in normalen Schnüffelgang mit Schnüffelpause hier Schnüffelpause da, zu verfallen.
Und schau an – wir sind topfit!
Wer hat Euch bloß erzählt, dass man Marathons laufen muss, um glücklich zu sein?

5. Ihr Menschen dehnt Euch viel zu wenig.

Auch da könnt Ihr von uns Hunden echt etwas lernen!
Bevor ich morgens aufstehe: Stretchen und dehnen.

Bevor ich vom Sofa springe: Stretchen.
Bevor wir nach draußen in die Natur gehen und Frauchen mir das Halsband anlegt (was ja so ungefähr Euer Schuhanziehen ist), wird erst einmal ordentlich gedehnt und gestretcht.
Ohne geht da mal gar nichts.

Da waren die alten Yogis übrigens schon so schlau und haben uns Hunde beobachtet und dann bei uns für ihre Asanas abgeschaut.
Ich sage nur: nach unten schauender Hund - nach oben schauender Hund!?

Na, klingelt es jetzt auch bei Euch?
Da schwört Frauchen so auf Yoga, aber das klappt auch bei Ihr noch nicht. Dabei lebe ich es ihr doch extra ausgiebig vor!

So! Das war es auch schon. Das ist Dog's Lifestyle!

So einfach kann es nämlich sein, ein gesundes, erfülltes und langes Leben zu führen!
Man braucht dazu kein Geld, kein Haus, kein dickes Auto!
Habe ich alles nicht. 
Und arm bin ich trotzdem nicht!
KEIN HUND IST ARM!!

Wir sind sooo reich, denn wir haben das, wonach so viele Menschen ein ganzes Leben lang vergeblich suchen, weil sie es ganz aus den Augen verloren haben:

Die Liebe und das Glücklichsein! 

Ihr seht: Fragt einfach den Familienhund, dann werdet Ihr glücklich! (und dann klappts auch mit dem Nachbarhund!)

Hugs and Kisses
vom Familienhund



WIE HAT EUCH DER POST GEFALLEN? SCHREIBT EURE MEINUNG GERN IN DIE KOMMENTARE - UND FOLGT LILLEWIND UND DEM FAMILIENHUND AM BESTEN AUCH GLEICH AUF FACEBOOKDAMIT IHR NIE WIEDER VON UNS VERPASST!

Samstag, 21. Februar 2015

Spring is in the air – Let’s kill the winter feeling – and the big D vitamin

Heute habe ich ein paar Tipps für Euch!
Als da wären...



Zunächst einmal genießt noch einmal ganz doll die momentan eisig kalten Nächte, das Knirschen der Asche, die der Nachbar so großzügig auf dem Gehweg ausgestreut hat, 
unter den Schuhsohlen, schaut Euch noch einmal die – wahrscheinlich – letzten Schneereste am Straßenrand an. Dann freut Euch darüber, daß Ihr morgens die Scheiben Eures Autos frei kratzen müßt und genießt den Adrenalinstoß, der durch Eure Adern schießt, wenn das Auto in einer Kurve doch noch einmal an einer unerwartet glatten Stelle ins Schlingern kommt, denn…..

ER IST FAST VORBEI! 

Ich glaube fest daran, daß die Tage des Winters 2015/16 gezählt sind. 



Wißt Ihr warum?
Man kann es schon ganz deutlich spüren, wenn man aufmerksam ist. Schaut einmal hinaus…und hört einmal hinaus… Überall schauen die kleinen Frühlingsblüher jetzt ganz schüchtern zwischen den Laubresten des vergangenen Herbstes hindurch, und ich habe in den letzten Tagen drei – ja, drei! - Kranichzüge vorbeiziehen gesehen und gehört.

Ich freue mich so!
Sie sind zurück aus dem Süden, und wenn ich morgens ganz früh mit dem Familienhund unsere Runde gehe, höre ich jetzt Vogelstimmen, die letzte Woche definitiv noch nicht da waren.

Und jetzt sagt mir nicht, daß die sich die Vögel und die Pflanzen irren und sie jetzt hier im wintergrauen Deutschland noch wochenlang frieren müssen.
Glaubt mir, es geht aufwärts.

Bald werden alle, die jetzt noch mit Erkältungen und grippalen Infekten oder der üblichen Winterträgheit kämpfen, wieder richtig fit sein, und es wird die Zeit wiederkommen, in der man sich zum Bäumeausreissen fühlt.

Komischerweise geht das bei mir ganz schnell, wenn die Sonne dann wieder länger vom Himmel lacht. Dann hebt sich meine Stimmung sofort – und ich habe plötzlich das Gefühl, an einem Tag viel mehr Dinge erledigen zu können und Neues in Angriff nehmen zu können als im grauen Winteralltag.

Jahrelang habe ich mich übrigens gefragt, wie das kommt. Auch, dass mich gerade am Ende des Winters oft noch einmal eine Erkältung derbe zerlegt hat, ganz als wenn der Gesundheitsakku dann leer sei und die Krankheit zuschlagen könne. Das gipfelte vor ein paar Jahren sogar in einem so schweren Infekt, dass ich ein paar Tage im Krankenhaus verbringen mußte.
Aber, wenn dann die Sonne dann scheint, tanke ich regelrecht auf – und im Sommer kenne ich dann auch nicht mehr diese ständige Müdigkeit.

Ich bekam damals den Tipp, doch einmal meinen Vitamin D-Spiegel bei einem darauf spezialisierten Arzt überprüfen zu lassen.

Und das ist ein weiterer Tipp heute von mir für Euch:
Laßt das auch einmal machen!

Bei mir ergab diese Überprüfung, dass in meinem Blut nur ein Bruchteil des empfohlenen Wertes an Vitamin D zu finden war.

Und unbedingt empfehle ich Euch, das mit einem Arzt, der sich wirklich mit der Sache beschäftigt hat, zu besprechen, denn alle anderen verordnen selbst bei festgestelltem Mangel oft nur eine recht „entspannte“ Therapie mit einem so niedrig dosiertem Vitamin-D-Präparat, dass sich in Eurem Körper wenig bis gar nichts tun wird.

Das hat einfach den Grund, dass sich selbst die Wissenschaftler noch nicht einig sind, wie hoch die tägliche Dosis an aufgenommenen Vitamin D und der tatsächliche Wert im Blut sein muss. Viele Fachärzte, so auch der, den ich besuchte, sind aber der Ansicht, dass selbst der Wert, den die Deutsche Gesellschaft für Ernährung festgesetzt hat, noch zu niedrig ist.

Seitdem ich eine regelrechte Hammerkur mit einem sehr hoch dosierten Präparat gemacht habe, und es auch heute noch regelmäßig zu mir nehme, habe ich tatsächlich viel weniger Probleme in der Sonne mit Sonnenbrand, Sonnenallergie, ect., vorallem viel weniger Erkältungen und fühle mich einfach insgesamt nicht mehr so dauererschöpft. (Was natürlich nicht heißt, dass ich keine Müdigkeit kenne...). Aber insgesamt habe ich das Gefühl, meine Komfort-Zone ist gewachsen.

Aber wißt Ihr eigentlich über das Vitamin D Bescheid?


Dann hier eine kleine Erläuterung von Dr. Dr. Alleswisser Lillewind:

Das Vitamin D wird zu einem Grossteil von unserem Körper selbst gebildet. Aber dazu braucht dieser unbedingt Sonnenlicht. Und nicht nur ein kleines Bisschen, sondern richtig viele Sonnenstunden auf richtig viel unbekleideter Haut. – Na, das würde Eure Arbeitskollegen vielleicht freuen, aber wer kann in der Realität schon nackt draussen seiner Arbeit nachgehen?

In unseren Regionen bekommen wir ja zudem leider oft wochenlang keinen Sonnenstrahl zu sehen. Wie soll sich da ausreichend Vitamin D bilden können?

Man könnte es über die Nahrung aufnehmen, sagt Ihr jetzt?!

Kann man, aber man müßte schon in sehr großen Mengen Innereien und fetten Fisch zu sich nehmen. Das schaffe ich zumindest nicht, und anders ist es definitiv nicht möglich.

Vitamin D-Mangel stellt aber tatsächlich ein erhöhtes Krankheitsrisiko dar.

Die Palette reicht von Atemwegserkrankungen über Muskelschwäche bis Hauterkrankungen, deshalb schreibe ich hier überhaupt darüber.

Schließlich möchte ich mit Euch zusammen 100 Jahre alt werden, nicht wahr?!

Ja, und in diese Rubrik fällt dann auch das, was ich in dieser Woche in der Gemüsekiste gefunden habe… 
Ich gebe zu: Auch für mich eine echte Herausforderung!



Die Schwarzwurzel!

Schreibt mir also gerne in die Kommentare, was ich daraus jetzt wohl machen kann!


Liebste Grüße

Eure Lillewind



HAT EUCH DER POST GEFALLEN?
SCHREIBT EURE MEINUNG GERN IN DIE KOMMENTARE - UND FOLGT LILLEWIND UND DEM FAMILIENHUND AM BESTEN AUCH GLEICH AUF FACEBOOK - DAMIT IHR NIE WIEDER ETWAS VON UNS VERPASST!

Montag, 16. Februar 2015

Das blaue Wunder – zwei Cocktailrezepte




In diesem Jahr hatten wir bei Familie Lillewind letztendlich doch alle die Pappnase auf. 

...und es gab eine Karnevalsparty.



Da ging es dann ziemlich blau zu, weil ich selbst als eine Meerjungfrau auf der Party war und natürlich Wasser brauchte.

Und wer die Party schmeißt, darf auch bestimmen, oder?!
Also sollte alles (die Deko – die Cocktails – die Bowle und ein paar Sachen auf dem Büffet) blau sein.





So gab es Swimmingpool Cocktails und Swimmingpool Bowle. 


Das Rezept des Swimmingpool Cocktails findet Ihr unten, denn Ihr könnt es auch gut für eine G
rillparty gebrauchen.
Schließlich stehen die schon in Kürze wieder an, oder?! 
(Bei uns soll es laut Wetterbericht kurzfristig Temperaturen bis zu 8°C geben)

Ich sage nur: Köstlich!! - der Cocktail

Swimming Pool
 4 cl Wodka
 2 cl Sahne
10 cl Ananassaft
 2 cl Cream of Coconut
Crush Eis
 2 cl Blue Curacao

Alle Zutaten außer den Blue Curacao in einen Mixbecher geben und kräftig schütteln.
Dann in Cocktailgläser geben und den Blue Curacao als Krönung darüber gießen und mit einem Stück Ananas oder  einer Cocktailkirsche dekorieren.

Hmmm… Soooo lecker!









Auch die blaue Bowle solltet Ihr Euch merken.


Vorallem, weil Sie unglaublich schnell geht. Und ganz toll erfrischt….

Eigentlich sollte man Sternfrüchte in Scheiben schneiden. Die habe ich allerdings nicht bekommen und stattdessen Limetten genommen. Rückblickend könnte ich mir fast vorstellen, dass das die Karambolescheiben geschmacksmäßig übertrifft!





Blaue Bowle mit Limetten- oder Sternfruchtscheiben


½ Flasche Curacao
1 Flasche Tonic Water
und
1 Flasche trockenen Weißwein
und viiiieeel Eis.

Alles zusammengießen – und das war es schon. 




Ihr seht: sie sieht schon stark aus.
Und schmeckt auch noch.

Die Torte musste auch blau sein, sonst hätte sie nicht zu meinem Kleid gepaßt.







Es war eine echte Buttercremetorte mit soviel blauem Farbstoff, dass man vom Essen blaue Lippen bekam, deshalb gebe ich das Rezept gar nicht erst weiter.
Wer weiß, wieviele blaue Menschen sonst bald herumlaufen...?!





Und eines kann ich Euch sagen: Macht einmal eine Karnevalsparty, und Ihr werdet Euch wundern, was da für Gestalten vor der Tür stehen…








Liebste Grüße 
Eure Iris






Freitag, 13. Februar 2015

Die Kosmetik des Familienhundes



Liebe Leute und Mithunde
Also…gerade habe ich Frauchens Post über ihre tolle Handcreme gelesen und muss jetzt einfach einmal etwas richtig stellen:

Ganz so einfach ist das mit meiner Pflege ja nun auch nicht!
Auch bei mir gilt: Von nix kommt nix!

Und auch ich muss in dieser kalten Jahreszeit, in der ich nach fast jedem Spaziergang kurz unter die Dusche muss, weil man sich auf den matschigen Wegen im Wald einfach total verdreckt, auf meine Pflege achten.

Dieses viele Waschen trocknet schließlich auch meine Haut und mein Fell aus! Hmm...das Frauchen das gar nicht weiß?!


Naja, ich habe es dann einfach einmal selbst in die Hand genommen und mich auch einmal in diesem tollen GREENGLAM Onlineshop umgesehen. Wau! Ein echter Hot-Spot, kann ich Euch sagen!

Wie schön! Die haben sogar PETs-Pflegeprodukte!
Sogar von der gleichen Marke, wie Frauchens Duschgel:
John Masters Organics. 

Hah…da habe ich mir dann auch einmal etwas Schönes bestellt. Und da ist es:





Ich bin so begeistert! Und schaut Euch mein schwarzes Fell an! Glänzt es nicht wunderbar?!

Muss ich noch mehr sagen? Ausser, dass kein anderes Tier für meine Schönheit leiden mußte???

So…und nachdem ich weiß, wie einfach ich im Internet shoppen kann – bin ich nicht auch nur ein Mädchen? – überlege ich noch, ob ich mir nicht auch dieses tolle Pets Cosybed bestelle, das ich so gern hätte, aber das Frauchen einfach unbezahlbar nennt?!

Hugs and Kisses
Vom Familienhund