Dienstag, 20. Januar 2015

Moin, Du Kappeskopp, mein Superheld!




Für den Januar habe ich mir vorgenommen, Euch ab und zu mit an unseren Esstisch zu lassen, wenn bei uns wieder etwas Leckeres und Gesundes auf dem Speiseplan steht…
(obwohl mir alle meine Familienmitglieder versichert haben, daß Ihr da eigentlich täglich kommen könntet! Hah…ich bin ja auch nicht von gestern und kenne auch durchaus die Sache mit den hinter dem Rücken gekreuzten Fingern, ja?!)

Aber bei uns gab es heute eines meiner absoluten Lieblingsgerichte.

Die Hauptzutat ist... Weißkohl!

Jaaaa, Weißkohl!

Für die Männer unter uns – vorallem, die Männer, die losgehen, um Lauch zu kaufen, und dann verzweifelt im Laden stehen und schließlich mit Brokkoli nach Hause gehen…ähammm….:
Das ist dieser hellgrüne glatte Kohl. 
Nicht zu verwechseln mit dem ribbeligen gelb-grünen Kohl, der sich Wirsing schimpft.

Mit Weißkohl, wie ich ihn aus meiner Kindheit kannte, konnte man mich ja regelmäßig verschrecken. Einigermaßen akzeptabel finde ich ihn als Krautsalat oder Sauerkraut, aber kaufen wollte ich ihn eigentlich nicht.

Zu viel Arbeit, zu viel Hausmannskost, zu viel kohlriechender Hausflur am Samstag, und überhaupt ZU WENIG Ahnung.

Seit längerem sehe ich mich nun immer wieder mit einem dieser Kohlköpfe konfrontiert, wenn er mit unserer Bio-Gemüsekiste geliefert wird.
Und daher weiß ich heute, daß ich diesen Kappeskopp völlig unterschätzt habe.
Von wegen: Billigessen, ect.

Ein echter Kraftprotz ist dieser Kohl!


Voller Vitalstoffe wie ganz viel...
Vitamin C (...falls die Orangen es nicht schaffen),
Vitamin E (auch genannt das Zellschutzvitamin, das freie Radikale abfängt und unsere Haut schön bleiben läßt), Mineralstoffe, 
Kalium (wird unbedingt von unserer Muskulatur und unseren Nerven benötigt, und die sollten wir doch mehr als pflegen, oder?!),
Eisen (damit wir immer genug Sauerstoff im Blut haben – gut gegen die Müdigkeit, die uns gerade in der dunklen Jahreszeit zu schaffen macht),
sekundäre Pflanzenstoffe (benötigen wir unbedingt für unser Immunsystem und auch wieder gegen die bösen freien Radikale)
und Senföle (die machen nachgewiesen ganz vielen Bakterien den gar aus und unterstützen ebenfalls unser Immunsystem).

Ehrlich! Ist der Weißkohl zwar noch nicht so chic und hip wie Macha und Chia und wie sie alle heißen, ist er aber doch ein echtes Superfood!

Und ich habe ein sooo leckeres Rezept gefunden, daß ich mich nun immer sehr freue, ihn wieder einmal in der Biokiste zu finden. Und diese Woche war es wieder einmal soweit!




Also!
Hallo Kappskopp!
Du wirst jetzt mein

Afrikanischer Erdnusstopf!
Hier zum Rezept:

Ihr benötigt:

400-500 g Weißkohl
2 Möhren
1 rote Paprikaschote
1 Zwiebel
1 EL Öl
1-2 EL Dijon-Senf
1 TL Pfeffer
1-2 Msp. Chilipulver, gem. (ich nehme immer nur einen Hauch, weil ich leider kein soooo Scharf-Esser bin… )
1-1,5 EL Kreuzkümmel
500 g stückige Tomaten
250 ml Gemüsebrühe
1 TL Paprikapulver
1 TL Thymian, getr.
1 Schuss Mangosaft o.ä. – geht genauso mit O-Saft, es muss aber etwas sehr Fruchtiges und gern Süßliches sein!)
4 EL Erdnussmus oder –butter 
(ich nehme immer das Erdnussmus aus dem Bioladen oder von DM)
200 g Mais
200 g Kidneybohnen
1/2 - 1 TL Salz

Nun muss etwas geschnipselt werden.

Zuerst den Kohl, die Möhren und Paprika und die Zwiebeln in in kleine Stücke schneiden.

Dann das Öl in einem großen Topf (ich nehme dazu immer den Wok) erhitzen und die Zwiebeln andünsten.

Die Gewürze und Senf zugeben und kurz mit andünsten.

Dann das Gemüse zugeben und ebenfalls kurz andünsten, bevor Ihr die Tomaten, Thymian, Paprikapulver und die Gemüsebrühe zugebt.

Dann lasse ich alles ca. 25 Minuten köcheln

Als nächstes wird der Fruchtsaft und das Erdnussmus zugegeben und gut durchgerührt. Dann gebe ich den Mais und die Kidneybohnen zu, lasse alles noch einmal ca. 5 Minuten köcheln , schmecke noch einmal mit Salz und (wer mag) Chili ab und habe ein leckeres gesundes Essen!





Das Rezept stammt übrigens aus meiner kurzen veganen Phase. ...ich sag ja, schlimmer geht immer, aber dazu erzähle ich Euch ein anderes Mal mehr!


Habt Ihr übrigens schon die süssen Holzhäuser, die auf meinen letzten Photos immer im Hintergrund stehen, gesehen? 

Die hat mir mein Jüngster zu Weihnachten selbst gemacht!
Sie sind sooooo schön, finde ich!

So, das war mein Teil zu Deiner Gesundheit. Aber was hilft Dir nun noch durch diesen Januar?

DU!
Nur Du!
Denn Du bist der, der nicht zuläßt, dass die kurzen dunklen Tage an Deinem Gemüt kratzen, Du schwingst regelmäßig Deinen Popo vor die Tür und rennst in die Natur, und Du freust Dich über diese Zeit des Neuanfangs!
Sei es ein gutes neues Buch oder Dein Kleiderschrank!

Mach es Dir schön!

Das kann keiner so gut wie Du!




Ach, bevor ich jetzt wieder das Wichtigste vergesse…

Zu diesem Essen gibt es bei uns übrigens IMMER Reis!

Nachdem endlich die Photos für diesen Post fertig waren, und sich meine Familie an den gedeckten Tisch setzte, fragte der Große:

„Mama, wo ist denn der Reis?“
„Huch, ja, stimmt, ja! Dazu gibt es ja sonst Reis!

Das hab' ich ja total vergessen…. Ich dachte, wir essen Brot dazu!“
„Und wo ist das Brot? Hast Du welches gebacken oder gekauft?“
„Huch, habe ich auch vergessen!“
„Mama, wie heiße ich…?“
„Auch vergessen….!“

Aber ansonsten ist der Post doch recht informativ, ode



Liebste Grüße
Eure Iris

Sonntag, 18. Januar 2015

Das große Glück des kleinen Wohnwagenbesitzers


Es ist wieder soweit…


Vielleicht sind ja die Eskapaden des Januar-Wetters schuld, aber ich brauche es jetzt einfach. Das Plänemachen! Zunächst einmal, wo wir die Sommerferien in diesem Jahr verbringen könnten!

Kurt Tucholsky hat einmal so passend gesagt:
„Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben!“

Und das ist es doch, was wir uns alle so sehr wünschen, oder?
Das Leben!
Jetzt!
Sofort!


Nun ist aber leider auch einfach so, daß die beiden Worte
„Kurzfristig“ und „Sommerferien“ bezüglich Urlaub nicht zusammenpassen.
(Genauso wenig übrigens wie die Worte: „Günstig“ und „Sommerferien“ oder „Günstig“ und „Familienurlaub“, aber das nur am Rande!)

Aus dem Grund sitze ich nun schon im Januar hier vor dem Rechner und stelle mir vor, wo ich im Juli gern wäre, und wo es uns allen Vieren und auch dem Familienhund gut gefallen würde!

Da gibt es ja nun wirklich soooo viele Orte!

Und wie ich nun hier sitze und das Netz nach Möglichkeiten durchsuche und ins Träumen komme, fällt mir eines wieder ein, was ich Euch unbedingt erzählen muss….

Ihr wißt ja, wir gehören zu diesen merkwürdigen Leuten!

Wie nennt man sie gleich?
Wohnwagenbesitzer, Camper, was auch immer…!

Und natürlich geht es auch im Sommer wieder mit der kleinen Kiste los. Ich freue mich ja schon so darauf!

Und möchtet Ihr wissen, warum?

Dann verrate ich Euch nun das Geheimnis….

Immer wieder muss ich feststellen, wie viel Freiheit so ein kleiner Wohnwagen bedeutet:

Jederzeit könnten wir losfahren!
Wohin wir wollen!
Und jederzeit wieder wegfahren!
Wenn wir wollen!
Wir haben immer unser eigenes Bett dabei!
(…da bin ich nämlich echt komisch)

Aber, was ich am meisten liebe ist die Tatsache, daß wir 
selten so viel an der frischen Luft sind wie beim Camping.

Was habe ich das erst in unserem Silvesterurlaub wieder genossen:
Einen Schritt hinaus aus unserem kleinen "Wohnzimmer",
und ich stand in der herrlichsten, frischen Nordseebrise – übrigens auch ganz nah am Wasser – und dachte für mich:
Was für ein irres Glück, denn in sechs oder sieben Monaten mache ich den gleichen Schritt hinaus und stehe in der lauesten warmen Sommernacht irgendwo im Süden.
Der gleiche Schritt aus unserem gleichen kleinen "Wohnzimmer".

Und bei dem Gedanken fühlte ich mich tatsächlich frei wie ein Vogel! Wie ein Zugvogel!

Und vergeßt nicht:
"Reisen ist tödlich für Vorurteile", sagte Mark Twain
(1835 – 1910)

DAS ist nämlich mein großes Glück an diesem kleinen Wohnwagen!

Und, wenn es wieder losgeht, nehme ich Euch auf jeden Fall mit! Versprochen!

Liebste Grüße
Eure Iris

Mittwoch, 14. Januar 2015

Die gesunden Kisten aus Berlin! ICH VERLOSE ETWAS!!!




Jetzt ist der Januar doch erst ein paar Tage alt und ist schon jetzt irgendwie völlig verwirrt, oder?!

Schaut Euch doch nur das Wetter an!

War der Januar nicht früher einmal der Monat, in dem es bitterkalt war, und die Autofahrer morgens das Kratzen und danach das Gerutsche haßten, und die Kinder – o.k....! Vor Urväterzeiten – nach der Schule zum Schlittenhang ziehen konnten?

Stattdessen ist es derzeit manchmal sonnig, manchmal schüttet es aber auch aus Eimern und außer ein paar allerletzten Überbleibseln von Schneehaufen im Hochsauerland, die noch aus dem Schneefall Ende Dezember übrig geblieben sind, gibt es auch nur in Höhenlagen Frost und drei Schneeflocken am Stück, aber stattdessen mächtig Sturm. 
Das Ganze erinnert nun wirklich nicht so richtig an Winter, oder?!

Aber habt Ihr dennoch auch schon gemerkt, daß es jetzt abends schon ein ganz klitzekleines bisschen länger hell bleibt? Und morgens blitzt auch schon wieder früher etwas Helles durch die dunklen Wolken.
Das hebt die Stimmung doch schon und macht Vorfreude auf die helleren Jahreszeiten.

Also, glaubt mir, wir schaffen das, wir werden gut durch diesen Januar kommen!

Ich habe eigentlich ja keine größeren Vorsätze für dieses Jahr. Das mit den Vorsätzen mag ich auch nicht besonders, denn im Grunde gibt doch jeder irgendwie jederzeit sein Bestes.

Auch eine gesunde Ernährung für meine Familie ist mir durch das ganze Jahr wichtig, aber gerade jetzt in diesem verwirrten Januar habe ich das starke Bedürfnis, in Sachen Vitaminen und Superfood noch einmal richtig Gas zu geben.

Das wird natürlich damit zusammenhängen, dass man in der Weihnachtszeit so viele leckere aber leider auch nicht sehr gesunde Sachen gegessen hat, und das Ganze dann in den Weihnachts- und Silvesterschmausereien gipfelte.

Jedenfalls müssen jetzt erst einmal wieder besonders viele Vitamine her!

Und wie das?

Zunächst habe ich meine alte Gewohnheit wieder aufgenommen, für die Jungs und mich morgens frischen Orangensaft auszupressen. 


Die Zeit nehme ich mir einfach und habe dann schon immer das Gefühl, uns etwas richtig Gutes getan zu haben.

Und kann es wirklich sein, daß diese Vitamin C-Dröhnung uns fitter in den Tag starten läßt?
Ich finde, ja! Und ansonsten…laßt mich einfach in dem Glauben, denn Ihr wißt ja:
Gut ist, was für gut empfunden wird!

Auch anderes Obst muss jetzt wieder ganz viel her, damit die Kinder statt zum Weihnachtskeks oder übrig gebliebenen Schoko-Nikolaus, wieder in die Obstschatulle greifen können, oder wir schnell zwischendurch einen Smoothie herstellen können.



Und das Ganze möcht ich dann natürlich auch noch in Bio-Qualität, bitte!


Also, gesagt - getan geordert....
Umd prompt kam dann vorgestern eine meiner geliebten Bio-Obstkisten von Dein Biogarten hier an.


Dein Biogarten ist ein junges deutsches Startup aus der Bundeshauptstadt, das – ganz nach meinem Geschmack – NUR zertifizierte Naturkost liefert.
Zudem eine große Auswahl an Bio-Obst- und Bio-Gemüsekisten in verschiedenen Größen, die man sich als Abo- oder als Einzellieferung entweder nach Hause oder sogar ins Büro liefern lassen kann. Wie toll ist das denn? Das wäre doch glatt einmal ein Vorschlag für den Chef, oder?!

Bis jetzt kam jede Lieferung mit einer ganz netten handgeschriebenen Grußkarte desjenigen, der die Obstkiste gepackt hatte, und einem kleinen Extra. Das macht einem den Laden einfach sympathisch.

Ich habe also erst einmal eine Obstkiste bestellt. 
Das ist immer eine schöne Überraschungskiste, und wir freuen uns immer sehr auf das Öffnen dieser "Wundertruhe".

Aber zusätzlich - das Wichtigste - habe ich noch eine
Extra-Kiste Bio-Orangen zum Auspressen dazu bestellt.



Auf dem Bild ganz oben seht Ihr nur eine kleine Auswahl aus der Obstkiste. Laßt Euch nicht von der Menge täuschen.
Es ist nur eine Auswahl, und Ihr glaubt nicht, was die Jungs hier innerhalb eines Tages schon weggefuttert haben.
So schnell konnte ich die Kamera gar nicht zücken!
Wenn es da ist, wird es nämlich auch gegessen, kann ich Euch sagen.

Und in Orangen kann ich derzeit schwimmen, aber ich liebe diese Früchte einfach so sehr.

Sie sind für mich Sonne und Sommer pur! Ein ganzer Speicher voll!




Gerade diese hier sind einfach zu köstlich.
Total saftig und dennoch süß.


Falls Euch in diesem merkwürdigen Januar, in dem um uns herum schon wieder so viele krank sind, auch nach Vitaminen ist, solltet Ihr Euch unbedingt einmal bei
Dein Biogarten umschauen.

Und nun meine Überraschung für Euch!

Ich verlose einen Gutschein über
15,-€ (plus 4,95€ Versandkosten)
für einen Einkauf bei Dein Biogarten!

Ihr ahnt es schon, da empfehle ich Euch doch gleich die Orangensaft-Kiste - und noch etwas mehr...




Und so könnt Ihr mitmachen:

- Hinterlaßt hier auf dem Blog einen Kommentar, welche der vielen Kisten von Dein Biogarten Euch am meisten interessiert.

- Solltet Ihr meinen Lillewind-Link zur Verlosung auf Facebook teilen, könnt Ihr Eure Gewinnchancen damit verdoppeln.

Die Gewinner werden nur hier auf dem Blog veröffentlicht, und zwar - ein bisschen Arbeit braucht der schließlich auch! - vom Familienhund!  

Daher gilt die Teilnahme ausschließlich über den Blog und nicht per Mail oder Facebook-Kommentar, denn das kennt der Familienhund leider alles nicht! 


Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns nicht möglich.

Es geht sofort los und endet am 22.01.2015.

Viiiiieeeel Erfolg!! (wünscht auch der Familienhund)

Und alle anderen bekommen übrigens einen
Neukunden-Rabatt von 10%, wenn Ihr folgenden
Gutschein-Code verwendet: Lillewind 







Liebste Grüße
Eure Iris





Dienstag, 13. Januar 2015

Let's kill the nut! - in der Kiste aus Berlin war auch eine Kokosnuss

Schaut einmal!




In der Bio-Obstkiste von Dein Biogarten war auch eine Kokosnuss.






Was habe ich die Dinger als Kind geliebt!


Auf der Kirmes habe ich immer einen Ecke davon am Fruchtwagen kaufen müssen. Meine Mama hat auch immer wieder einmal eine ganze Kokosnuss gekauft, wenn wir Kinder genug gebettelt hatten, aber ich kann mich nur zu gut an ein elendes Massaker erinnern, bis man die zerbröselte Nuss endlich essen konnte.

Also haben die Jungs und ich uns einmal schlau gemacht, wie man das besser machen kann – und wollen Euch das jetzt auch zeigen, damit Ihr Bescheid wisst, wenn Ihr mal auf die Nuss kommt! 

Also, das geht so:

Zunächst... ach, NEIN!
Soooo nicht:


 Also, noch einmal:
Zunächst eine kleine anatomische Einweisung in den Körperbau der Kokosnuss:

Rechts und links liegen ihre Pole.

Da gibt es den einen, mit den drei Augen, der wie ein Gesicht aussieht...



....und den anderen, an dem man ziemlich deutlich drei Nähte erkennen kann.




Das dicke Runde in der Mitte zwischen den Polen nennt man – geographisch logisch – den Äquator.

Zuerst durchbohrt man nun einen der drei Punkte des einen Pols und kann dann das gesunde, randvoll mit Mineralien angereicherte Kokosnusswasser auffangen.

Das sollte man auch tun, wenn man es beim Öffnen der Nuss nicht durch die ganze Küche verteilen möchte.



Danach nimmt man entweder die stumpfe Seite eines schweren Messers oder gleich einen Hammer – wie wir – und schlägt dann mit mehreren festen Schlägen erst auf den Äquator der Kokosnuss, bis man tatsächlich einen Riss erkennt, dann an den drei Nähten entlang, die dann tatsächlich aufplatzen, so daß man mit etwas Glück sogar die komplette Nuss heraustrennen kann.

Das klappt sicher, wenn Ihr es genauso macht.
Das klappt nicht, wenn man seinen welterfahrenen Teenie machen läßt, der wiederum nur halb zugehört  hat und statt an den Nähten entlang, erst einmal am „Äquator“ entlang umd die Nuss herum hämmert.

Dann sieht das nämlich so aus….



Wie Ihr seht, ist die Nuss zwar auf, aber die Schale auch noch dran! 

Wie in meiner Jugend haben wir die Nuss dann doch irgendwie (in Einzelteilen) aus der Schale bekommen  und ein leckeres Schokoladen-Fondue mit Obst und Kokosnuss dazu gemacht. 

Dazu könnt Ihr einfach Vollmilch-Schokolade im Wasserbad schmelzen (bei uns mußten ein paar letzte Schokoladen-Nikoläuse dran glauben) und mischt die gleiche Menge Sahne hinzu.




Bitte sagt jetzt nicht: "Von wegen gesund!", denn der Obstteil, den wir auch noch dabei hatten, macht den leckeren ungesunden Teil doch wett, oder?!

Und wer Angst vor den Kalorien hat, der läßt sich danach nicht vom Januar abschrecken und macht einfach wie wir einen schönen langen Spaziergang in die Natur!




 ...bei sämtlichen Fragen rund um die Kokosnuss stehe ich Euch ansonsten selbstverständlich gern zur Verfügung!

Traut Euch, und versucht es einmal mit der Nuss! Es kann einen trüben Januar-Nachmittag ungemein erhellen. Glaubt mir!

You have to kill the nut!


Liebste Grüße
Eure Lillewind



Sonntag, 11. Januar 2015

Neues vom Familienhund.... Der Traum

Liebe Leute und Mithunde
Habt Ihr es auch mitbekommen? 
Da hat es doch am Wochenende so schrecklich gestürmt….
Meine Güte, waren das Böen. 
Der Blaubär hätte wahrscheinlich auf dem Wasser seine wahre Freude gehabt, aber ich persönlich habe für Wind und Sturm einfach nicht viel übrig. 

Ich habe dabei immer das Gefühl, ich müsse überall gleichzeitig sein.
Von allen Seiten könnte die Gefahr kommen.

Nachts habe ich auch nicht gar nicht gut geschlafen. 
Und dann hatte ich auch noch diesen einen komischen Traum.

Soll ich Euch davon erzählen?

Dann paßt gut auf:

In meinem Traum war es genauso stürmisch wie es draußen in Wirklichkeit war…

Ich lief durch einen Wald hinter einem wunderschönen dicken Häschen her, das ganz viele wilde Haken schlug. Genauso wie ich es so gern mag.
Und das Häschen lief und lief und ich hinterher, bis ich an einen Abgrund kam, hinter dem es steil bergab ins Tal ging.

Ich mußte ganz scharf abbremsen, um nicht den Halt zu verlieren und dort hinabzustürzen. 

Von dem Häschen war plötzlich keine Spur mehr zu sehen.

Und wie ich so an der Klippe stand und über das Tal blickte und das Häschen suchte, wehte der Wind über mich hinweg und rüttelte an meinen Ohren.
Und plötzlich merkte ich wie sich meine Ohren aufrichteten und der Wind immer mehr hineingriff.
Als ich mich gerade vom Abhang entfernen wollte, bekam ich von hinten einen festen Schubs von einer Böe und gleichzeitig blähten sich meine Ohren immer mehr auf, und als ich vor Angst schon ganz laut aufjaulen wollte und dachte, mein letzter Knochen sei gefressen, merkte ich, daß ich gar nicht abstürzte, sondern ganz sanft über das Tal hinweg glitt. Getragen vom Wind in meinen Ohren.
Mit jeder Böe wurde ich erst etwas angehoben und dann weiter über das Tal hinweg getragen.

Da sah ich Kühe auf Weiden stehen und konnte von oben erkennen wie sich die Bäume im Wind bogen. Ich glitt weiter und weiter und kam über einen Bauernhof und konnte erkennen, daß ganz viele Hühner im Hof scharrten.
So viele, dass sie sich gar nicht mehr bewegen konnten, und unter Ihnen war ein ganz ekliger, stinkender Mist. 
Auf ein Schild an einem Gebäude war eine Sonne gemalt und daneben stand in großer Schrift
„Bodenhaltung“.

Die Hühner riefen mir zu, ich solle sie mitnehmen, sie könnten keine Eier mehr legen und kämen jetzt bald auf den Grill, aber da trug mich schon die nächste Böe weiter.

Ein paar Kilometer weiter flog ich über einen kleinen Bahnhof, da traten zwei ältere Jungen auf einen kleinen Jungen mit dunkler Hautfarbe ein. Aber bevor ich die Jungen anknurren und beißen konnte, trug mich auch schon wieder eine Böe davon.

Da war ich auch schon über einer Stadt, in der erkannte ich eine Straße mit ganz vielen Fahrspuren. In jede Richtung rauschten ganz viele Autos und LKWs vorbei, und am Straßenrand stand ganz gebeugt eine kleine alte Dame, die verzweifelt versuchte, die Straße zu überqueren. Aber kein Auto hielt an, und sie sah schon ganz erschöpft aus. Gerade als ich hinunter wollte, um mit viel Gekläffe die Autos anzuhalten, trug mich schon wieder eine Böe weiter.

Dann kam ich über einen großen Platz. Das war wahrscheinlich der Marktplatz, und es waren dort ganz viele Menschen versammelt, die ganz laut schrien und riefen, und ich sah Schilder auf denen dumme Dinge standen wie „Patriotische Europäer“ und „Pegida“ und „Wir sind das Volk“, und sie schrien schrecklich laut und am Rande prügelten sich auch Männer. Ich habe so laut gebellt und geknurrt aber wollte diesmal nur eines: weg! Nichts wie weg und war deshalb so froh, als die nächste Böe kam und mich weitertrug.

Da war ich ganz traurig und während mich die Böen dahin trugen, jaulte und wimmerte ich leise vor mich hin und wußte nicht mehr wohin und fühlte mich so allein. Von dem Häschen war auch schon so lange keine Spur mehr zu sehen. Ganz allein trudelte ich da an meinen Ohren zwischen den Wolken hindurch.

Und als ich schon ganz hoffnungslos war und darüber nachdachte, meine Ohren einfach einzuklappen, sah ich am Horizont eine Talsperre von einem ganz wunderschönen Blau. Über den Damm dieser Talsperre spazierten Menschengruppen, die so schön bunt angezogen waren und plauderten und lachten. Und am Ende der Talsperre kam die Sonne zwischen den Wolken hervor, sodass auf dem Wasser ganz wunderschöne Sterne und Lichterchen blitzten. Da kam wieder eine Böe und trug mich ein Stück weiter. Ich merkte schon wie der Wind etwas nachließ, und die Böe trug mich nicht mehr allzu weit weiter.

Da sah ich unter mir ein weißes Haus mit einem wunderschönen Garten mit tollen Blumen, und alles leuchtete in schönstem Grün und Gelb und Rot. Es war eine Wohltat für meine Augen, und ich jaulte laut auf, als ich plötzlich sah, wie die Haustür aufging und jemand aus der Tür trat, den ich über alles liebe: Mein Frauchen! Unter dem Arm trug sie einen Korb voller roter Luftballons, und auf jedem einzelnen konnte ich das Wort „Love“ erkennen.

Im Trampolin daneben juchzten meine Welpen, während sie einen Salto nach dem anderen sprangen.
Ein Bild für mein Herz, sage ich Euch.

Auch mein geliebtes Herrchen war im Bild.
Er hatte einen Spaten in der Hand, und ich konnte erkennen, daß er ein Loch gebuddelt hatte, in das er gerade etwas hineinlegen wollte.

Was glaubt Ihr, was das war!
Ja! Ein Knochen!

Herrchen war gerade dabei, einen Knochenbaum für mich zu pflanzen.

Ich war einfach nur überwältigt vor Liebe und so froh, meine Familie wiederzusehen, dass ich meine Ohren ganz vergaß, die sich nun wieder einklappten, sodass ich einfach so vom Himmel fiel.

Direkt in das Trampolin zu meinen Jungs! Im Fallen konnte ich noch sehen, wie ein Häschen zum Gartentor hinaushoppelte, aber wir  haben wir uns alle geherzt und abschleckt und gefreut und gejault und gejuchzt!
Das war nun wirklich nicht der richtige Augenblick für eine Häschenjagd, oder?!

 Ja, und da bin ich aufgewacht….

War das nicht ein komischer Traum?
Ich bin so froh, dass ich meine kleine Familie habe und sie mich in diesem Traum so herzlich aufgefangen hat.

Und wißt Ihr,... genau das ist doch das ganz Besondere ann einer Familie, oder?!

I love them so much!

Hugs and kisses
vom Familienhund

Donnerstag, 8. Januar 2015

Neues vom Familienhund - Das Ferienende

Eeeeendlich wieder Hundealltag….

Jetzt wurde es mir aber auch tatsächlich schon zu viel mit meiner Familie, auch, wenn ich Sie sooooo liebe.

Ständig einer um mich herum, der verhindert, dass ich es mir einfach einmal richtig gemütlich mache. Trotzdem gibt es nicht mehr Fressen als sonst und dann auch noch so viele fremde Leute im Haus.

Ich liebe meine Welpen wie Bolle, aber es ist auch einmal schön, wenn die beiden und Herrchen und Frauchen einmal aus dem Haus sind.
Dann freue ich mich umso mehr, wenn alle wiederkommen.

Schule sei Dank, schmiert Herrchen den Jungs jetzt auch morgens endlich wieder Schulbrote, von denen ich mir im Notfall einmal eines stibitzen kann, und Schule sei Dank, werde ich mich jetzt erst einmal bequem auf dem Sofa ausstrecken und mein wohlverdientes Schläfchen halten.

Ach, tut das gut! Ich fand auch schon, dass mein schönes schwarzes Fell etwas stumpf wurde.

Das solltet Ihr Euch übrigens alle besonders jetzt für den Januar merken:
Schlaf ist so wichtig!

Die Menschen unterschätzen das ja ungemein.
Frauchen geht auch immer viel zu spät ins Bett.
Meint Herrchen auch. Der ist da sowieso irgendwie verständiger.

Legt Euch also ruhig ab und zu einmal auf Euer Sofa oder Euren Schreibtisch oder wo Ihr gerade seid.

Dann bleibt Ihr noch lange so schön und fit wie ich, und könnt dann nachmittags fit wie die Turnschuhe durch die Natur jagen, ohne dass Euch diese schlammigen Wege und Pfützen oder die Häschen auch nur das Geringste anhaben können.

I love it!

Hugs and Kisses vom Familienhund

Dienstag, 6. Januar 2015

Aus der Rubrik "Schöne Plätze in Deutschland" - und mein erstes Assessment-Center

Von Herzen wünsche ich Euch noch einmal allen ein frohes und glückliches 2015!

Einige von Euch wissen es ja bereits....
In diesem Jahr sind wir über Silvester einfach weggefahren.



Wir waren auf der kleinen Nordsee-Halbinsel Butjadingen! 

Das ist der Platz an der Nordsee, wo selbige übrigens die meiste Zeit nicht ist...


Aber es ist auch der Ort, wo die Sonne im Winter überwintert, wo man sich wunderbar im Sonntagsstaat in die Sonne legen und seinen Champagner beim Nobel-Fischhändler schlürfen kann und sich danach in den Wellnessbereich seines Fünf-Sterne-Hotels begibt.
Und zudem von uns aus in nur circa drei Stunden zu erreichen, also für einen Vier-Tage-Aufenthalt noch akzeptabel. 

Ja, o.k.! Jetzt noch einmal von vorn...
Ehrlich gesagt.... der Hund ist hinter dem Deich total verfroren, bis zu seinen Brötchen muß man morgens
zunächst ca. fünf Kilometer zurücklegen, und um diese Zeit wagen sich dort noch nicht einmal die Schafe auf den Deich.

Dafür gibt es dort aber einen der wenigen Winter-Campingplätze an der deutschen Nordsee - und gerade wegen der o.g. "Missstände" gehört dieses Fleckchen für mich zu einem der erholsamsten Plätze zwischen den Jahreszeiten ever. 

So richtig friesisch herb und schön! Ehrlich!




Aber warum gerade über Silvester, fragt Ihr?


Wo man es sich doch gerade da auch zuhause vor dem Kamin oder mit Freunden und Familie schön machen kann?! Feuchteste Partys feiern könnte?!


Nun ja..! Manchmal erfordern neue Situationen auch einmal neue Wege, oder?!
Wir hatten die Option, eine größere Silvesterparty zu besuchen oder mit lieben Freunden zusammen zuhause zu feiern. Beides wäre bestimmt richtig toll gewesen.
Gefallen hätte uns aber durchaus auch, zu Viert allein zuhause zu feiern.

Das haben wir schon mehrfach gemacht und hatten immer sehr viel Spaß, mit den Jungs bis Mitternacht erst ein besonderes Essen mit besonderen Getränken zu zelebrieren, Spiele zu spielen (ich kann mich sogar an eine "Reise nach Jerusalem" vor Mitternacht erinnern!), zu tanzen (sagte ich schon, dass die Krankheit Familie heißt?) und den einen oder anderen Sketch im Silvester-Fernsehen anzusehen.

Nun haben wir inzwischen aber unseren Familienhund, und der mag Silvester nun einmal gar nicht. Er ist noch recht unerfahren und glaubt an Krieg und riesengroße Treibjagden.

Also ehrlich! So lässt man dann doch seine Familienmitglieder nicht gern allein und geht auf eine Party, oder?! 

Zum anderen haben wir nun einen Teenie, der sich schlicht nicht entscheiden konnte, ob Silvester mit uns oder mit seinen Freunden attraktiver wäre.

Wichtig war ihm aber, ehrlich gesagt, nur eines:
viel Knallerei!

Und mir waren ALLE wichtig!


Also sind wir kurzentschlossen zur Nordsee gefahren!
Ehrlich! War das toll!
Zuhause sind wir bei Schnee losgefahren und bei 5 Grad plus angekommen!


Und hundsverfroren oder nicht: 

Es gibt doch nichts Schöneres und Erholsameres, als mit dem Hund hinter dem Deich spazieren zu gehen, und es sich dann wieder mit einem Buch gemütlich zu machen.
Und dann merkt man es eben doch: so schön die Weihnachtszeit war, so anstrengend war sie auch irgendwie, oder?!






Umso mehr habe ich es deshalb genossen, mir Silvester einmal um gar nichts Gedanken machen zu müssen, sondern einfach ein paar richtig lustige und schöne Stunden mit meiner Familie zu verbringen!


Und....ja, Ihr hört es!
Wir waren tatsächlich mit unserem Wohnwagen unterwegs und haben damit um diese Jahreszeit einige Leute, wie unsere Familie, Freunde und Nachbarn erst zum Schmunzeln und dann zum Lachen gebracht! Egal...!
Denkt immer dran: Geht nicht - gibt's nicht!! 

Und außerdem: unser Wohnwagen hat eine Heizung!
Und, ja! Die macht's riiiiiichtig warm!
Und wir lieben dieses kleine bisschen Abenteuer!

Bezüglich Silvester hat uns das dann übrigens auch nicht von unserem heißgeliebten Traditions-Schnickischnacki abgehalten, der für uns doch einfach irgendwie dazugehört. Auch im Wohnwagen gab es also "Dinner for One", Racqulette und Bleigießen!
Wie gesagt: Geht nicht - gibt's nicht, oder?!



O.k., doch....!
Die Reise nach Jerusalem haben wir wegen Größe des Wohnwagens und der Kinder ausfallen lassen....


Aber zurück zum Jadebusen!












Es war für mich wirklich ein ganz besonderes Erlebnis, Silvester um Mitternacht auf diesem hundsverfrorenem Deich mit ausnahmsweise viel Nordsee zu stehen, und das Feuerwerk von Wilhelmshaven und 
das Tuten der Schiffshörner vor und im Hafen von Wilhelmshaven, auf der anderen Seite des Jadebusens zu bestaunen.

Ich fand das wirklich sehr beeindruckend und sehr silvestertauglich.

Ganz ehrlich...! Die Jahrtausendwende habe ich in
Val Thorens in den französischen Alpen mit Massen von Schnee erlebt, und es sollte das Silvester der Silvester werden - aber dieses Silvester an der drögen deutschen Nordseeküste hatte für mich viel, viel mehr!








Und dann begann 2015....

...und da will ich Euch natürlich nicht vorenthalten, dass ich bereits am 2. Januar dieses Jahres das erste Assessment-Center meines Lebens absolviert habe!






Ganz unvorbereitet - und ganz und gar unschuldig hineingeraten! 


Ich glaube, diese Bilder sagen dazu mehr als 1000 Worte, oder?!




Nur noch kurz zur Ergänzung....

Wir waren dort mit Pkw UND Wohnwagen!!!!
Der Gedanke war, mal schnell eben auf dem Rückweg bei Ikea von der Autobahn abzufahren, um sich so eine weitere Fahrt dorthin zu sparen. Rein ökonomisch gedacht! 
Meinte die Mutter!
Und alles nur, weil Kind sich sehnlichst ein neues Bett wünschte!

Also...ich wusste wirklich vorher nicht, dass ich sooooo gute Nerven habe! Ich habe den Laden irgendwann verlassen können, ohne irgendjemanden umgebracht oder jemandem meinen Einkaufswagen in die Hacken geschoben zu haben. 


Eigentlich bin ich nicht gewalttätig, aber allein 45 Minuten an der Kasse, während der Familienvater draußen mit seinem Gespann seinen ganz eigenen persönlichen Krieg führte (und gewann! - Ich sage nur: wo ein Wille ist, sind auch ein Weg und ein Parkplatz!) das könnte psychische Folgen haben.

Aber woher sollen Urlauber und Fernreisende denn auch wissen, dass bei Ikea am 2. Januar Knut beginnt?????
Und noch eine Ergänzung: das Bett gehörte NICHT zu den reduzierten Artikeln!


Dafür hat uns das strahlende Gesicht unseres Sohnes einen Tag später so etwas von entschädigt!


Love is all you need!





Und noch eine Erkenntnis: ich fühle mich jetzt stark genug, mit meinen Kindern ins Phantasialand zu fahren!


In den Sommerferien!!!

Am Familientag!

Ich schaff das jetzt!!!






Liebste Grüße
Eure Iris