Samstag, 9. Mai 2015

Let's go to the beach together! - Zeeland (Teil II)






„Treffen sich zwei Schneemänner am Strand.
Sagt der eine zum anderen:
„In der Sonne läuft es mir immer eiskalt den Rücken hinunter!“


Spricht mein Grosser und wirft sich in Zeeland in der Sonne die Düne hinunter!







Der Kleine hinterher....







...und enau DAS verkörpert für mich ein Tag am Meer in Holland:


Leichtigkeit, Fröhlichkeit, Glück



Mag es an dem Weiß der Strände liegen und dem Blau des Wassers, den Möwen, die über den Himmel gleiten und damit verdeutlichen, dass einzig und allein die
richtige Technik nötig ist, und nichts ist unmöglich
oder zu schwer?!





Und weil es mir hier in Holland immer so gut und so schnell gelingt, mich zu erden und den Alltag einmal komplett
zu vergessen, lade ich Euch jetzt ein,
mit mir einen Tag am Strand
in Zeeland zu verbringen!





Ihr werdet sehen!


Es wird herrlich, denn die Strände sind hier einfach wunderbar.

Eine Mischung aus Naturgewaltigkeit und Südsee.










Kommt einfach mit, denn Ihr werdet es selbst sehen….


Zuerst einmal schwingen wir uns nach dem Frühstück
auf unser Fahrrad und trampeln die kurze, kurvige
Strecke über den versandeten Weg durch die Dünenlandschaft.

Neben uns blüht schon der Ginster,
 und es duftet einfach herrlich.

Im Gebüsch scheinen tausende von Vögeln zu sitzen,
von Tauben über Möwen und Seeschwalben und ich
weiß nicht wieviele Arten mehr, und jeder scheint
uns etwas zurufen zu müssen, bevor er sich weiter
lautstark mit seinem Nachbarn unterhält.











Wer sein Fahrrad nicht dabei hat, kann den Weg auch
gut zu Fuss gehen.
Es ist wirklich nicht weit, und man hat dann länger
etwas von diesem lebendigen Treiben im
Naturschutzgebiet.



Schnell kommen wir zur letzten Erhöhung und wissen – dahinter liegt es:

Das Meer!





An dieser Stelle befinden sich übrigens auch die Fahrradständer –
oder sollte ich besser sagen: -parkplätze?!
– die im Sommer so rappelvoll sein werden,
dass man befürchten muss, sein eigenes Fahrrad nicht
mehr wiederzufinden.
Vorallem, weil die Holländer das offensichtlich
nicht so eng sehen wie wir Deutschen,
und Dein Fahrrad einfach
zu- und wegstapeln werden.


Nur wir Deutschen bestehen offensichtlich auf Freiraum

für den Vorgarten und für das Fahrrad, und wir
werden es dann wahrscheinlich nur deshalb
wiederfinden, weil es eines der wenigen
Mountainbikes zwischen all den schnittigen und
bunten, mit Wimpeln und schönsten Körben und
Blümchen geschmückten Hollandrädern ist.



Ach, wie gern hätte ich – zum Entsetzen meiner Jungs – auch ein solches.



Wenn wir nun – wie es sich gehört – unsere Fahrräder gut angekettet haben, kommt der schönste Teil:



Ich ziehe sofort meine Schuhe aus!

Der Strand ist schuhfreie Zone für mich!


Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: gar keine Schuhe (diese favorisiere ich!) oder Gummistiefel.

Dazwischen gibt es absolut NICHTS!







Und dann steigen wir über die Holzbohlen auf die letzte Anhöhe und sehen nur noch…: Blau!



Vor uns liegt – zu manchen Zeiten etwas mehr auf dem Strand, zu anderen etwas weniger auf dem Strand, ganz wie die Tide befiehlt: die geliebte Nordsee.








Und jetzt kommt das Wichtigste!

Diese Zeit muss jetzt unbedingt sein! Die müßt Ihr Euch mit mir zusammen nehmen:

Wir atmen erst einmal gaaaaaaaanz tief ein.
Und wieder aus!
Und atmen und schnuppern noch einmal,
und lassen dann den Blick nach links und nach rechts
über den Strand schweifen.


Um diese Zeit im Jahr ist er noch recht leer, und die Strandbuden, in denen man normalerweise hinter Glasscheiben so schön windgeschützt bei einem kühlen Grolsch oder Amstel oder Frittes mit Frikandel und Coke für die Jungs einfach nur so dasitzen kann, sind zwar schon da, aber nur ganz wenige sind schon geöffnet.

Auch das „Softijs“-Schild an der ersten Bude ist deshalb,
zum Ärger unseres Jüngsten, bislang nur Attrappe.


Dann werfen wir ein paar Mal den Tennisball über
den Strand und freuen uns daran, wie sich der
Familienhund daran erfreut, über den Strand zu
rasen und den Ball wieder einzufangen.





Heute entscheiden wir uns dafür, nach links zu laufen.



Die Jungs rempeln an sich herum und stellen sich Beinchen, wälzen sich im Sand wie junge Hunde und sind genauso glücklich über die Bewegungsfreiheit, die sich ihnen hier in scheinbar unendlicher Weite bietet, wie der Familienhund.



Dann machen wir mit aufgekrempelter Hose die ersten Schritte in die Nordsee.



Huch, frisch ist sie noch…und herrlich!



Wir spüren regelrecht, wie wir alle guten Mineralien des Meerwassers über unsere nackten Winterfüsse aufnehmen und damit frische Energie tanken!










Und wir laufen und reden, und zwischendurch bücken wir uns, weil wir so eine besonders schöne Muschel gesehen haben, oder halten einfach kurz unser Gesicht in die Sonne oder den Wind und schnuppern den Fast-Sommer.


Irgendwann wollen die Jungs eine Pause machen, und wir suchen uns einen Strandschuppen als Windschutz und setzen uns auf unsere Jacken, die wir schon ausziehen konnten, in die Sonne.



Und schauen einfach nur auf das Wasser, während die

Jungs von den Dünen springen und lachen und kreischen und sich überschlagen, und der Familienhund dazwischen herumtollt und versucht, alle zu retten und
zwischendurch hinter dem Ball, den immer wieder
einmal irgendjemand für ihn wirft, herläuft.














Irgendwann stellen wir fest, dass man sich ganz herrlich in die Dünen legen kann, weil es dort fast ganz windstill
und deshalb schon ganz sonnenwarm ist.

Spürt Ihr es auch? 


Da liegen wir und dösen vor uns hin und träumen

und schlafen fast ein und geniessen einfach nur, 
dass wir hier am Meer, am Strand, in der Sonne
sein dürfen!






Und uns wird bewußt, dass das nur erst der Anfang ist, denn das Beste ist:


Der Sommer fängt gerade erst an!!


Dann merken wir irgendwann, welche Kraft die Sonne auch schon hat, und uns fällt ein, dass wir wieder ganz vergessen haben, uns mit Sonnenschutz einzucremen.

Unsere Gesichter werden schon rot – fühlt einmal,
wie warm es sich schon anfühlt aber angenehm - und
unsere Bäuche fangen auch an zu knurren.
Eure auch, oder?


Also machen wir uns auf den Rückweg nach Hause.





Und nehmen uns vor, am Abend wiederzukommen,
um den herrlichsten der herrlichen Sonnenuntergänge
zu beobachten.












Wunderbar, oder?!


Und deshalb lieben wir es so, ans Meer zu fahren!


Nach Holland!

Nach Zeeland!


Und, wenn Euch das nun wirklich noch nicht überzeugt hat, wie schön es dort ist, und Ihr gar keinen Grund kennt, nach Holland ans Meer zu fahren, dann kann ich Euch noch einen nennen!

Es ist der Grund überhaupt!
Für die Jungs das Highlight an Holland:

Fanta Cassis!

Gibt es nur in Holland – zumindest nicht in Deutschland!






Und unsere Jungs werden zu totalen Junkies, wenn es
nach Hause geht, wenn sie ihr gesamtes verbliebenes Feriengeld zu Fanta Cassis machen.



Heute übrigens extra mit extra vielen Photos für Steffi….










Herzallerliebste Grüße von
Eurer Lillewind

Kommentare:

  1. Dankeschön, du Liebe! Die Fotos sind wirklich toll und machen Geschmack auf Sonne, Sand und Meer. Jetzt will ich auch dorthin...sofort! Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und so werde ich mich noch ein paar Wochen auf die schönste Zeit des Jahres Freuen dürfen.

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  2. Freut mich,wenn ich Dir Appetit gemacht habe!!!
    Es wird soooo schön, Pass auf!
    LG

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