Samstag, 14. November 2015

Warum Du Dich ausdrücklich freuen kannst, wenn es mal anders kommt als gedacht!








Kürzlich habe ich den Artikel einer erfahrenen Yogini gelesen, in dem es um unerwartete Situationen und Veränderungen im Leben geht, und wie wir darauf reagieren.
Ob Du Dich davon ärgern läßt, oder ob Du es annimmst als das, was das Leben Dir bietet.

Und ich habe zunächst ganz unyogisch darauf reagiert und mich leicht lächelnd gefragt:
Hat die keine Kinder?!
Dafür entschuldige ich mich hier natürlich noch einmal ausdrücklich. So etwas denkt man ja eigentlich nicht...?!

Aber dennoch.... Kindern zu haben heißt, dass garantiert bis abends alles anders kommt als Du morgens dachtest.

Wer Kinder hat, durchlebt am Tag so viele unerwartete und ungeplante Situationen, dass man irgendwann sogar nicht mehr davon spricht, wenn das Leben wieder einen Haken schlägt.
Wie oft fragt mein Mann mich abends: "Wie war es dann da und da..?", weil ich ihm Tags zuvor von meinen Plänen erzählt hatte, aber ich weiß dann manchmal noch nicht einmal mehr, wovon er spricht, weil das für mich schon wieder lange abgehakt war...
...weil wieder etwas dazwischen gekommen war.
Sei es ein krankes Kind, ein veränderter Stundenplan, ein Freund des Kindes, der eine Verabredung abgesagt hat, und, und, und...!
Nicht umsonst sind Mütter die Meister des Improvisierens. Ich glaube sogar, eine Mutter hat es erfunden.


Aber im Ernst...

Ich war tatsächlich noch nie sehr flexibel – auch schon ohne meine kleine Familie nicht -, und mache noch heute tausend Listen, die mich vor Überraschungen und Improvisation schützen sollen.

Ich habe es auch zugegebenermassen nicht gern, wenn meine Pläne, wie der Tag aussehen sollte, durchkreuzt werden.

Ein Beispiel:
Kürzlich plante ich z.B. meine Abwesenheit während einer Geschäftsreise und fand, ich habe alles gut im Griff, alles geregelt und alle informiert.

Da teilt mir das Kind plötzlich mit, dass es ein Kostüm als antiker Grieche benötigt. Grieche! Neben diversen Cowboy, Clown-, Indianer-, Handwerker- und Tierkostümen, gibt es bislang noch nichts Antikes in Kindergröße in unserem Repertoir.
Mir blieben noch zwei Tage, eines zu besorgen – aber eigentlich gar keine Zeit noch in irgendeine Stadt zu fahren (Ihr erinnert Euch? Ich bin ein Landei?!).

Bei sämtlichen Online-Shops, die Express-Lieferung anboten, war die richtige Größe vergriffen.
Und das kam nun noch zu all den anderen Dingen, die sowieso schon auf meiner Liste standen, bevor ich aufbrechen konnte, hinzu.
Also...Grausen und am liebsten Kopf in den Sand stecken, aber dann rief ich in einer Art letzter Hoffnung eine Freundin an, die fast alles in ihrem Keller hat und sich demnächst mit einem Kleiderverleih selbstständig machen sollte, bekam das Kostüm und obendrein die liebsten Worte ever und ein Gespräch mit einem besonders lieben Menschen, für das ich mir in dieser hektischen Situation sonst niemals mehr die Zeit genommen hätte.

Beide waren glücklich: Kind und Mutter!

Nichts also schöner, als wenn Pläne einmal durchkreuzt werden, oder?! Oder etwas Neues obendrauf kommt.

Aber auch ohne Kinder gibt es hunderte von möglichen Situationen und Ereignisse, die bewirken können, dass unser Tag oder unsere Pläne auf jeden Fall anders verlaufen werden, als gedacht.

Sei es der platte Reifen, mit dem wir nicht zur Arbeit fahren können, sondern erst in die Werkstatt, wo wir dann den hübschesten Monteur der Welt kennenlernen, die plötzliche Erkältung, weshalb Du nicht zum Sport gehen kannst, und stattdessen den besten Krimi ever im Fernsehen siehst, und, und, und…!

Ihr wißt es selbst. Man kann sich in manchen Situationen einfach ärgern, bis man in der Magengegend ein flaues Gefühl und einen Riesenkrach mit der besten Freundin hat, weil die eine Verabredung abgesagt hat, oder aber, Du nimmst es an – und änderst Deine Pläne und machst unter Umständen etwas noch viel Besseres daraus.

Dazu habe ich kürzlich von einer tollen Frau einen wunderbaren Satz gehört:

"Wenn es im Leben nicht so kommt, wie ich dachte
, dann kommt es besser!"


Mit einem Partner und Kindern, verdoppeln oder verdreifachen sich dann die Möglichkeiten, die Deinen Tagesrhythmus durcheinander bringen nicht nur, ich denke, sie potenzieren sich.

Ihr werdet es wissen, manchmal kann man keinen Nachmittag planen und bringt ihn dann wirklich so zu Ende wie gedacht.
Eine Stunde ist manchmal nicht planbar.



Und je mehr Leute zu Deinem nahen Umfeld gehören, desto mehr Risiko auf Unwegsamkeiten.

Bei Familie Lillewind verläuft tatsächlich kaum ein Wochenende wirklich so, wie wir es am Freitag angedacht hatten.

Das ist auch klar, weil einfach so viele Räder im sozialen Geflecht ineinander greifen.

Jede Aktion eines Menschen zieht andere Reaktionen anderer Menschen nach sich, die wiederum andere Menschen beeinflussen können.

Und je unsteter die Menschen, mit denen man zusammenlebt, desto weniger planbar wird Dein Leben.

Wenn Deine Kinder klein sind, sind sie die Pläne-Crasher in Person, und dann müssen die Menschen um Dich herum, denen Du wirklich wichtig bist, übrigens auch genau das können, was Du als Mutter schon zwangläufig lernst:

Nämlich mit Änderungen im Leben klar zu kommen und sie als das anzunehmen, was sie sein können:
Eine Chance, etwas noch Besseres zu bekommen.

Als Mutter ist man daher allerdings manchmal auch das, was der Volksmund „unzuverlässig“ nennt.

Und das nicht, weil es eine Charakterschwäche ist.
Deshalb tu Dir selbst den Gefallen, und wirf Deinen Perfektionismus über Bord.
Denn, wenn Du es nicht tust, wirst Du Dich unnötig aufreiben, und daran krank werden.

An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, dass das oben genannte Kostüm des antiken Griechen letztendlich natürlich gar nicht gebraucht wurde, denn... Naaaa?! Wer hätte das gedacht? Mein Kind wurde über Nacht kank!

Also, laß los!

Und kann Deine Freundin nicht akzeptieren, dass Du eine Verabredung mit ihr erst 15 Minuten vor dem Treffen absagst, weil Dein Kind plötzlich Fieber bekommt, und Du Dich nicht gut dabei fühlst, es in die Hände des Babysitters zu geben, dann ist es nicht Dein Problem, wenn sie verärgert ist.

In Wirklichkeit hat sie das Problem.

Sie hat noch nicht begriffen, dass man eine Veränderung im Leben, auch wenn sie noch so kurzfristig ist und einem im ersten Moment nicht reizvoll erscheint als das nehmen muss, was sie ist:
Die Chance auf noch etwas Besseres und die Lebendigkeit, die uns ausmacht.

Deshalb zeig Ihr dann einfach diesen Artikel und sag Ihr:

Lass los, Süsse! Das ist das Leben!

Lies auch Du ihn Dir noch einmal durch, wenn Dein Chef Dir kurz vor Feierabend noch verkündet, dass Du Überstunden machen mußt, oder eine von Dir geleistete Arbeit nicht seinen Ansprüchen genügte.
Dann lass Du los!

Daß Dinge in unserem Leben nicht so laufen, wie wir es geplant hatten oder gern hätten, erinnert mich immer an folgende Situation:

Du fährst mit Deinem Auto eine Strasse entlang durch ein Tal. Du hast ein bestimmtes Ziel, dass Du erreichen möchtest und hast Dir deshalb genau diese Strasse ausgesucht.

Vielleicht, weil sie die kürzeste Strecke bedeutet?
Die schönste Aussicht bieten soll? Oder Du sie immer schon gefahren bist? Was auch immer?!

Plötzlich liegt mitten auf der Strasse aber ein Felsbrocken, an dem Du nicht vorbeifahren kannst. 

Und jetzt denk mal genau nach:
Was machst Du in einem solchen Augenblick?

Bleibst Du wirklich mit dem Auto vor dem Felsbrocken stehen und weinst und schreist und ärgerst Dich?
Und veränderst nichts an dieser Situation?

Nein!
Vermutlich wirst Du kurz schimpfen und Dich ärgern, aber dann zurücksetzen, bis zur nächsten Abzweigung zurückfahren und es dort noch einmal versuchen, obwohl Du ja eigentlich den Weg durch die Schlucht nehmen wolltest.

Und vielleicht wirst Du dann feststellen, dass Du von dieser anderen Straße aus sogar das Meer sehen kannst und nicht nur – wie vorher – Felswände!



Und so machst Du es jetzt auch im Leben!

Denn, wenn es anders kommt, als Du dachtest, dann kommt es besser, oder!


Deine Lillewind




Samstag, 7. November 2015

Denkt dran... Bald steht auch Weihnachten wieder vor der Tür!










Gerade habe ich zwar noch sehr diesen wunderschönen Goldenen Oktober der letzten Tage genossen und bin 
noch ganz berauscht von diesen warmen Farben, die
einem einfach nur das Herz erwärmen, aber wir von Lillewind schauen ja nicht nur auf gestern,
sondern freuen uns schon jetzt wieder auf morgen, oder?!






Darum habe ich zumindest schon einmal das nötige Verpackungsmaterial für den diesjährigen Adventskalender der Jungs besorgt.


Denn, ja, sie bekommen wieder einen.

Und, nein, auch der Große ist noch nicht zu alt dazu.

Nur, ja, Papa Lillewind wird leider, leider wieder leer ausgehen, der Arme....grins..










Falls auch Ihr einen Adventskalender plant, und noch eine Idee sucht, schaut Euch doch


hier 



meinen vom letzten Jahr an.

Und ansonsten werdet Ihr z.B. bei Dawanda bestimmt fündig werden, wenn Ihr etwas Besonderes sucht.

Meine "Zahlen" hatte ich im letzten Jahr übrigens

bei Avie Art gefunden. 
Das Schleifenband habe ich diesmal bei "Depot" gefunden.
In der Stadt. Im Geschäft.
Vor ein paar Tagen habe ich allerdings gesehen, dass es Depot jetzt hier auch online gibt....

Wie gefährlich praktisch ist das denn bitteschön??












Herbstlich-weihnachtliche Grüße von

Eurer Lillewind











 

Dienstag, 3. November 2015

Ich habe heute....leider kein Photo für Euch

Aber dafür etwas zum Thema „Loslassen“ und „Entspannt bleiben“.

Am Wochenende hatte ich meinen nächsten – diesen Blogpost – für Euch geplant.
Das Thema sollte nämlich eigentlich ein ganz anderes sein...

Das Wetter hier im Sauerland war – und ist – ja entgegen des kalendarischen Datums einfach wunderbar.

Am Sonntagmittag habe ich deshalb sogar noch im T-Shirt in der Sonne gesessen und dieser mein Gesicht entgegengestreckt.

Sie war noch so herrlich warm und hatte noch so eine Kraft, dass ich überlegte, ob es noch für einen Sonnenbrand reicht.

Prompt haben wir den Tag auch genutzt, und sind noch einmal mit dem Segelboot auf den See hinausgefahren.
Wohlwissend, dass dieses nun sicherlich das letzte Mal in diesem Jahr sein wird, denn am kommenden Wochenende wird die Zeit wohl nicht reichen und die Regeln schreiben vor, dass die Boote bis zum 15. November das Wasser verlassen haben müssen.
Gerade deshalb war das Wetter noch einmal ein besonderes Geschenk.
Es war nicht mehr wirklich genug Segelwind, reichte aber dazu, sich innerlich vom Segelsommer zu verabschieden und auf „Vor dem Wind“-Kurs konnte man die Jacken noch einmal ausziehen.

Ich hatte so viele schöne Bilder gemacht, und wollte Euch gern diese herrlichen Eindrücke mitgeben.

Ich wollte Euch die wunderschönen Farben des Laubwaldes um den See herum zeigen.
Das warme Licht am späteren Nachmittag, das das letzte Laub immer roter und orangefarbiger scheinen ließ.

Ich hatte sogar eine Gruppe Kraniche für Euch photographiert, die sich über dem See sammelten, um gen Süden zu fliegen, und die uns immer mit unserer Sehnsucht zurücklassen.

Eine leuchtend gelbe Propellermaschine war auch dabei, die über die orangeroten Bäume flog. Seufzzz…

Außerdem hatte ich schon morgens zum Frühstück meine Lieblings-Sonntagsbrötchen nach etwas abgewandelten Rezept gebacken und dazu ein Rezept für Chia-Marmelade ausprobiert. Köstlich!

Meine Männer mußten extra wieder geduldig warten, bis alles photographiert war.
(Ich hatte Euch ja schon von dem schweren Los einer Blogger-Familie erzählt, oder?! Essen kommt grundsätzlich wunderschön dekoriert aber erst, wenn es kalt ist, auf den Tisch, und man muss in jeder Lebenslage damit rechnen photographiert oder – manchmal noch schlimmer – zitiert zu werden.)

Aber zurück… Das Sonntagsfrühstück war jedenfalls so lecker, dass ich auch dieses mit Euch teilen wollte….

Und dann…der Worst-Case jedes Photographen…
 
Schon oft habe ich darüber nachgedacht, aber noch nie ist es mir wirklich passiert.
Zum Glück…!
Aber jetzt endlich!

Beim Überspielen der Bilder von der Kamera auf den Computer war ich zu schnell.

Kurz habe ich sie noch alle auf dem Bildschirm gesehen, die schönen Farben, den See, die Brötchen, die Marmelade, die Kraniche, meine Familie auf dem Boot!
Mindestens fünfzig Bilder!

Und dann habe ich GELÖSCHT, während die Kamera noch angeschlossen war.
Gelöscht!
Gelöscht!
Geeeeeeelööööööööööööööööscht!
Alles.weg.gelöscht!

Ich weiß nicht, wer von Euch mir das nachfühlen kann, aber ich hätte heulen können. Oder Schreien.
Und sagt jetzt nicht, dass es doch nur Bilder sind. Herbstbilder - wie jedes Jahr! – keine Hochzeitsbilder!

Für mich ist jedes meiner Bilder wirklich wertvoll...und nie wieder dranzukommen.

Manche träumen vor einem Urlaub vielleicht davon, dass sie das Flugticket zuhause vergessen – ich träume vor fast jedem Urlaub, dass ich meine Kamera zuhause liegen lasse.
Soviel zum Wert der Photos....

Aber, eigentlich wollte ich Euch Folgendes erzählen:

Ungefähr eine Stunde habe ich mich geärgert.
Richtig geärgert! 
Meine Familie machte schon einen großen Bogen um mich.

Und dann war auch ich es leid.
Dann habe ich zwei, drei Mal tief ein- und wieder ausgeatmet, und dann war es vorbei.

Aber jetzt mal ehrlich!
Kennt Ihr solche Situationen nicht auch?

Was mir die Photos waren, ist bei einem anderen das Ergebnis des Fußballspiels, der misslungene Kuchen, ein dummer Satz der Freundin, der rote Socken des Mannes zwischen den Dessous in der Wäsche, der Strafmandat wegen zu schnellen Fahrens, der Hundehaufen, in den man getreten ist, das graue Wetter, der nicht enden wollende Regen, die nicht gespeicherte Datei, und, und, und...

Zig Sachen gibt es, die anderen auf den ersten Blick so unwichtig erscheinen, aber man selbst nimmt sie im Moment so ernst – weil sie uns vielleicht auch gerade wirklich so wichtig sind – dass jeder Fehler uns geradezu die Laune verderben kann.

Das kann vorkommen.
Sollte aber kein Dauerzustand sein, oder?!

In solchen Momenten treten wir als Lillewind-Leser in Zukunft nämlich einfach einen Schritt zurück und werfen noch einmal einen Blick auf die Situation.

Und in den meisten Fällen werden wir dann wohl darüber lachen.

So geht es bei uns zuhause übrigens ganz oft, wenn sich in der Familie gerade eine Unstimmigkeit zwischen uns Eltern und den Jungs zusammenbraut.
So manches Mal könnte man, wenn man alles ernst nimmt
– und man darf im Familienleben einfach nicht alles ernst nehmen - einen Riesenkrach vom Zaun brechen, aber ganz oft, fällt einem von uns Vieren doch plötzlich auf, wie doof die Situation ist, er muss plötzlich lachen und reißt alle anderen mit.

Oder der harmoniesüchtige Familiehund stöhnt unüberhörbar laut und genervt aus seiner Ecke heraus, und alle schauen sich an, und kichern los.

Lachen erspart Dir garantiert einen Familientherapeuten, glaub mir!

Oder Du machst den Schritt zurück und merkst plötzlich wie klein Dein Ärgernis gegenüber wirklich ernsten Problemen ist. Du bist nicht krank, Du hast alle Deine Lieben um Dich. Du hast Arbeit, mußt nicht hungern, fliehen, sonstwas...!

Und dann mußt Du über Dich selbst lachen, wie wichtig Du Dich nimmst.

Denn glaube mir, über sich selbst lacht man immer noch am besten!

So machen wir das in Zukunft, denn eines ist ja nun einmal klar: dieses Herumschlagen mit dem Kleinklein des Alltags stiehlt uns richtig viel Energie, die wir für die schönen Dinge des Lebens gebrauchen können!

Wir leben in Zukunft  lieber nach dem Motto: Was stört es die Eiche, wenn sich die Sau an Ihr reibt?

Und deshalb hoffe ich, Ihr könnt Euch nun gut das Orange und Rot der Herbstbäume, die Kraniche, den See und die warme Sonne auf dem Gesicht vorstellen, denn – wie gesagt – ein Photo kann ich Euch nicht zeigen.

Nur das für Euch in Worte fassen, was ich in meinem Herzen und meiner Erinnerung habe.

Und die Brötchen backe ich am nächsten Sonntag noch einmal, und dann gibt es auch das Rezept für die Chia-Marmelade.

Bis dahin macht es wie die Eiche, oder tretet einen Schritt zurück und lacht mit mir schon einmal über mich, die ich ein paar Photos so wichtig nehme, und ihnen einen ganzen Post widme.

Liebste Grüße

Eure Lillewind

Freitag, 30. Oktober 2015

Was wir gerade gelesen haben – Ein Lesetipp für Teenies! Und allerallerleckerste schwedische Zimtschnecken










Dieser Post ist nun eigentlich schon viel zu lange fällig...

Es hat mich vor ein paar Wochen unglaublich stolz gemacht, dass mir einer der – in meinen Augen – besten Verlage für Kinder- und Jugendbüchern, der Verlag Urachhaus in Stuttgart ein Buch zur Verfügung gestellt hat, dass ich Euch hier im Blog vorstellen darf.


Wir hatten die wunderschöne Qual der Wahl, denn zu den Neuerscheinungen, aus denen wir wählen durften, gehörten sehr viele ansprechende und schöne Titel, die uns – oder auch die Bücher für Erwachsene speziell mich – sehr gereizt haben.

In Abstimmung mit meinen Jungs haben wir uns dann die Neuerscheinung




"Strandgut"


von 

Gerlinde Kurz 



ausgesucht.






Für dieses Buch haben wir uns letztendlich aus dem Grund entschieden, das uns der Schreibstil von Gerlinde Kurz schon bei  ihrem Buch, „Sophie und das verwunschene Haus“, sehr begeistert hatte.

Davon hatte ich Euch ja schon hier geschrieben.

Im Unterschied zu

„Sophie und das verwunschene Haus“,
das für Kinder im Alter von 10-12 Jahre gut zu lesen ist, sollten die Kinder für „Strandgut“ meiner Ansicht nach ruhig etwas älter sein.






Die Altersangabe des Verlages ist 10-15 Jahren. Unser Jüngster hat natürlich auch mitgelesen, aber ich glaube eigentlich, um alles zu verstehen, schaden ein, zwei Jahre mehr in diesem Fall nicht.

Mich als Mutter hat besonders fasziniert, wie die Autorin es geschafft hat, mit einer Geschichte gleich drei wirklich wichtige Themen abzugreifen.


Ein Teil des Buches, auf den die ganze Geschichte aufbaut, betrifft die deutsche Vergangenheit bzw. die Judenverfolgung, aber zum anderen wird auch deutlich aufgezeigt, wie es ist, wenn die Grosseltern (oder in diesem Fall die liebe alte Freundin) im Alter verwirrt werden und Hilfe benötigen, aber dennoch noch eine gute Erinnerung an Vergangenes haben.
Das Buch spielt in der heutigen Zeit und zeigt als dritten Punkt am Beispiel des 12-jährigen Jakob, wie wichtig es ist, zu wissen, wo wir herkommen, und wer unsere Eltern sind.

Die Pubertät und das Gefühlchaos, das diese mitunter verursachen kann, erschweren das noch.

Vorallem wird in der Geschichte aber immer wieder deutlich, wie viel Halt Freundschaft uns in schwierigen Lebenslagen geben kann.

All das faßt Gerlinde Kurz in einer so spannenden und mysteriösen Geschichte zusammen, die sich am Ende dennoch ganz logisch zusammenfügt und Sinn ergibt.


Sie regt die Fantasie an und ließ uns immer wieder rätseln, wie alles zusammen paßt und wie das Buch wohl enden wird.
Und genau so muss ein Buch, das ich gern mit meinen Jungs lese, für meinen Geschmack geschrieben sein.
Raum lassen für die Gedanken und Fantasie und damit zu Gesprächen und Diskussionen anregen, etwas Wissen zu bestimmten Themen einfließen lassen, dabei dennoch spannend sein und zum Weiterlesen ermutigen, aber auch ruhig über Freundschaft handeln.


In der Geschichte macht der  12-jährige Jakob mit seiner Mutter, die ein großes Geheimnis daraus macht, wer sein Vater ist, und Fragen dazu immer wieder ausweicht, Urlaub auf einer Nordseeinsel.

Nach der Rückkehr zieht er mit seiner Mutter und deren Freund in ein Haus in Hamburg um, und lernt dort die aufgeweckte und forsche Hannah kennen, bzw. Hannah – so hat man den Eindruck – nimmt den etwas schüchternen und eigenbrödlerischen Jungen, der schon wegen seines Namens "Bruder Jakob...." seinen persönlichen Leidensweg hinter sich hat, an die Hand, was der etwas belustigt zur Kenntnis nimmt aber mitmacht.

Als schon in den ersten Schultagen nach den Ferien die Schule wegen eine Virusinfekts geschlossen wird, nimmt Jakob bzw. seine Mutter daher die Einladung von Hannah und ihrer Familie an, während der kommenden schulfreien Tage ausgerechnet wieder auf diese Nordseeinsel zu fahren -  praktisch evakuiert - zu werden, auf der er mit seiner Mutter im Urlaub war, weil Hannah eben dort Verwandschaft hat.


Bis hier fühlt sich der Leser schon sehr zuhause, denn die Probleme, die sich hier auftun, sind eigentlich ganz alltäglich.

Und ab hier wird es richtig spannend und mysteriös..., denn eine alte Nachbarin von Hannas Tante reagiert offensichtlich sehr verwirrt auf den Jungen Jakob und hält ihn für einen Jakob, den sie im Krieg gekannt hat. 

Damit weckt sie nicht nur die Neugierde der Kinder, herauszufinden, welche Verbindung es da gibt, aber bei Jakob auch eine Sehnsucht und gleichzeitig Zweifel und Angst vor dem, was er hier vielleicht erfahren könnte, und was es mit seinem Vater auf sich hat.

Da gibt es Schlüssel, die offensichtlich zueinander gehören, mysteriöse Reste von alten Holzbooten, die am Strand gefunden werden und Hühner, die Metallkisten ausgraben...
Nur soviel noch.... Gerade am Ende wird das Buch noch einmal richtig packend und läßt keine Fragen offen.

Unserem 10-Jährigen und mir hat das Buch wohl am besten gefallen.

Er hat sehr viele Fragen zur damaligen Zeit gestellt, und es hat viele Gespräche ausgelöst.

Es ist eigentlich genau der Lesestoff, den ich in diesem Alter - eher aber wohl ca. zwei, drei Jahre älter - bevorzugt habe. Solche Bücher habe ich geliebt.

Nicht mehr Kinder- , sondern auf jeden Fall ein Jugendbuch, das auch ich als (gerade) Erwachsene sehr gut lesen konnte.
Für meinen Großen, der nun in Kürze 15 wird, muss ich sagen, dass er zwar gern mitgelesen hat, es aber wahrscheinlich nicht das Buch ist, das er gerade selbst gelesen hätte.
Momentan stehen bei ihm Fantasy-Romane wie "Die Bestimmung" von Veronica Roth höher im Kurs.

Ich persönlich bin auf jeden Fall schon jetzt gespannt, ob Gerlinde Kurz noch ein weiteres Buch veröffentlichen wird.


Da ihr Erstes für etwas jüngere Kinder und dieses für Teenies geschrieben ist, bleibt doch zu erwarten, dass ihre Bücher mit meinen Kindern mitwachsen?


Wie macht Ihr das eigentlich?
Lesen Eure Kinder?

Ich meine, lesen sie Bücher?
Oder lest auch ihr hin und wieder noch mit ihnen zusammen?

An diesem Punkt freue ich mich immer, sagen zu können, dass wir es geschafft haben, unsere Kinder zum Bücherlesen zu bringen.

Ihr wißt, dass das heute durchaus nicht mehr selbstverständlich ist.

Ich bin wirklich der Überzeugung, dass ich die Tatsache, dass ich heute in der Lage bin z.B. diesen Blog zu schreiben, meiner kindlichen und jugendlichen Lesewut zu verdanken habe. Auch meine Eltern haben das schon immer sehr gefördert und neben einem Jahresausweis der Stadtbücherei lagen unter jedem Weihnachtsbaum und auf jedem Geburtstagstisch immer zwei oder drei brandaktuelle Bücher.


Und so machen wir es heute auch.











Zudem lesen wir wirklich noch immer unheimlich gern alle zusammen.


Den Schluss von "Strandgut"  haben wir übrigens an einem der ersten richtig ungemütlichen, dunklen und kalten Herbsttage ganz gemütlich unter Wolldecken auf dem Sofa gelesen und dabei selbstgebackene Zimtschnecken - die Weltbesten übrigens! -  und Kakao und Milchkaffee genascht.



Herrlich!








Das Rezept für die Zimtschnecken, die frisch aus dem Ofen eine wahre Sünde sind, stammt aus dem Familienkochbuch "Kochen mit Petterson und Findus", das bei uns seit Jahren ein Dauerbrenner ist und es wahrscheinlich noch sein wird, wenn unsere Kinder aus dem Haus sind.

Ich denke, Petterson und Findus werden mir verzeihen, wenn ich hier  hier das eine Rezept verrate, um Euch zu zeigen, was für tolle Rezept im Buch zu finden sind....









Schwedische Zimtwecken 


Ihr benötigt für den Teig:
400 gr Weizenmehl
1/2 Würfel frische Hefe
125 gr weiche Butter
2 Eier
50 gr Zucker
1 TL Kardamom (das Allerallerwichtigster!)
1/2 TL Salz
150 gr lauwarme Milch

Ihr vermischt alle Zutaten und gebt dann die lauwarme Milch langsam zu. Das alles knetet Ihr so lange, bis ein glatter formbarer Teig entsteht. Sollte er kleben, könnt Ihr mehr Mehl zugeben.
Diesen Teig dann ca. 30 Minuten ruhen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Dann noch einmal gut durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsplatte zu einer ca. 1 cm dicken Teilplatte ausrollen.

Für die Füllung benötigt Ihr:
3 EL Butter
3 EL Zucker
1 TL Zimt

Die Butter laßt Ihr im Topf zergehen und mischt dann Zucker und Zimt unter.
Diese Masse auf den Hefeteig streichen, von der langen Seite her aufrollen und immer ca. 2 cm dicke Stücke abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Bei ca. 220°C im vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Minuten goldgelb backen.



Hmm...und Ihr werdet staunen wie die duften!
Und wie die erst schmecken!
Und wie einfach und schnell die zu machen sind!




Solltet Ihr übrigens für die kommenden Gelegenheiten wie Nikolaus und Weihnachten noch Buchgeschenke suchen, kann ich Euch daher beide, "Strandgut" von Gerlinde Kurz wie auch "Kochen mit Petterson und Findus" schon jetzt empfehlen.

Bestimmt werde ich aber in den nächsten Wochen noch den ein oder anderen Bücher-Post schreiben.



Belesene Grüße von
Eurer Lillewind


 






Sonntag, 25. Oktober 2015

Saisonende





Das Ende der Segelsaison ist für mich immer das sicherste Zeichen, dass der Sommer vergangen ist.

Die warmen Zeiten haben dann leider ein Ende, wenn die Boote aus dem Wasser genommen und in ihre Winterlager gebracht werden und mancher Kapitän leise schluchzend die Tore der Halle oder Scheune hinter sich schließt.

















Aber Ihr wißt ja:
Wenn das eine zu Ende geht, fängt etwas anderes an.

Denn ab jetzt unternehmen wir alle in unserer Freizeit wieder andere Dinge als im Sommer, in dem wir viel draussen sein können, in Biergärten- und Eisdielen sitzen können, luftige Sommerkleidung tragen können und uns die Sonne ins Herz scheint.

Aber wir müssen überhaupt nicht traurig sein!
Denn wir leben immer im Hier und Jetzt und freuen uns am Augenblick, oder?!











Und so werden wir uns nun wieder den Dingen zuwenden, die wir im Sommer vielleicht vernachlässigt haben.

Jetzt holen wir zuhause wieder die Gesellschaftsspiele heraus, backen, genießen das Flackern im Kamin, trinken Tee und Milchkaffee und zünden wieder die Duftkerzen an.

Ich für meinen Teil werde nun endlich die lange angedachten Photobücher fertig machen, die Deko im Haus verändern, wärmende Currys kochen, vielleicht endlich einmal eine Decke stricken (ich werde Euch dann natürlich auf dem Laufenden halten), und mir auch ganz langsam – auch, wenn Ihr das noch gar nicht hören wollt - die ersten Gedanken zur Weihnachtszeit machen.







Es sind doch schöne Zeiten, die da nun anbrechen.

Und so ist das Saisonende in Wirklichkeit etwas viel Positiveres als das Wort ausdrückt!


Nämlich:

Ein Saisonstart!






(Das müssen wir nun nur noch unserem Kapt’n erklären… Ihr erinnert Euch?!)


Liebste Grüße von

Eurer Lillewind







Freitag, 23. Oktober 2015

Keep calm – and beauty (The first post not for girls and men but FOR WOMEN ONLY!)












"Wenn ich einmal alt bin, möchte ich nicht jung aussehen, sondern glücklich!"
                                                             (foundsomewhereinthenet)


So...!
Wie man hierzulande sagt: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Zugegeben! Auch bei mir ist es soweit:
Vor Kurzem ist mir deutlich bewusst geworden, dass ich nun Mitte Vierzig bin.
MITTE VIERZIG!!
Und dabei noch nicht einmal mehr Vierzig als...

But that's the way it is!
Und das ist auch gut so!

Bislang war mir mein Alter eigentlich sowieso ganz und gar egal, denn - ehrlich! - im Kopf und im Herzen fühle ich mich immer noch wie unter Dreißig und bin manchmal selbst erstaunt, wenn ich mein "wahres" Alter nenne.

Aber dann kam dieser eine Morgen, den wahrscheinlich jede Frau irgendwann einmal erlebt - bestenfalls, nachdem der Mädchenabend etwas zu lustig lang geworden ist - an dem man sich einmal ganz genau im Spiegel abscannt und feststellt, dass man eben doch nur noch im Kopf 30 ist!

Und dann startet man die große Offensive...

Man hängt alle Spiegel ab, oder aber man schaut sich im Kreis der Gleichaltrigen um, und merkt plötzlich, dass es da kaum anders ist.
Offiziell benötigt ja niemand Anti-Ageing, aber daheim im Badezimmer wird doch überall schon ganz ordentlich gewerkelt.
Geld gibt eigentlich auch niemand dafür aus, und dennoch geht es der Kosmetikindustrie gut wie nie!

Plötzlich war auch ich infiziert von diesem Beauty-Hype.
Ich las mich durch meinen Kolleginnen, die Beauty-Bloggerinnen, lernte die Bezeichnungen der Produkte, die die Kosmetikbranche inzwischen auf den Markt bringt, wie Vokabeln und verbrachte sogar einen Sonntag damit, die richtige Schminktechnik für dieses und jenes Schönheitsproblem herauszufinden - und letztlich sogar, um Lachfältchen wegzumalen bzw. Akzente zu setzen, die manche nur auf der Leinwand hinbekommen!
Dazu kann man im Netz und in Zeitschriften tatsächlich einiges "lernen", kann ich Euch sagen!

Mädels, ich bin wirklich noch immer sprachlos, wie weit wir Frauen bereit sind, zu gehen:
Wusstet Ihr, dass es speziell in Korea ganze Farmen gibt, die Schneckenarmeen für uns züchten, um ihnen den Schleim abzunehmen, den sich dann einige von uns ins Gesicht schmieren? brrrr....
Soll unglaublich viel Feuchtigkeit spenden und den Schnecken noch nicht einmal weh tun. Haha!
Andere halten Ihre Füsse in Becken mit kleinen Fischchen, die ihnen dann die Hautschüppchen abkauen und eine wunderbar glatte Haut hinterlassen. 
Dass die Mutterkuchen, die nach den Geburten unserer Kinder übrig blieben, unter Umständen an Kosmetikunternehmen verkauft wurden, weil man aus diesen, die ja voller wunderbarer Wachstums-Hormone stecken, ganz wunderbare Anti-Faltencremes herstellen kann, wißt Ihr, oder?!

Hallo?!
Bald essen wir auch kleine Kinder, oder?!

Aber, wie gesagt, auch ich wurde ja komisch!
Bestellungen bei Beauty-Onlinehändlern wurden getätigt und ganz schnell konnte ich meinem stillen Vorsatz, mir möglichst nichts ins Gesicht oder den Körper zu reiben/malen/peelen/schmieren, für das ein anderes Lebewesen aus Test- oder Effizienzgründen leiden oder sein Leben lassen musste, auch nicht mehr treu bleiben.

Und damit fing der ganze Stress dann an!

Je mehr ich cremte, schmierte, schminkte, und verdecken wollte, desto älter fühlte ich mich!
Bislang hatte ich nur äusserst selten Foundation und Co. benutzt, dafür allerdings schon immer gern viel und gute Mascara  (ich sage nur: Blond!) - aber plötzlich sollte das alles MINDESTENS und NOCH VIEL MEHR nötig sein MÜSSEN?!
...für den Hollywood Look, den Statement Look oder überhaupt den Look fürs Überleben?!

Sonst, so habe ich gelesen, geben mir die Beautyspezialisten dieser Welt noch zehn Jahre.
Dann bin ich gänzlich alt und offensichtlich hässlich!

Also ehrlich gesagt:
Ich hatte das Gefühl eine Maske im Gesicht zu haben, und jedes Lachfältchen wuchs im Spiegel zur tiefen Furche!

Stress mit dem Schönheitsideal?!
Auf jeden Fall!

Und dann erst die Figur!
Gut, die hätte ich auch gern anders, aber wenn ich sehe, dass der Preis dafür bei einigen Frauen der Verzicht auf gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie ist, die bei Familie Lillewind zu den geachtetesten Momenten des Tages gehören, fehlt mir das Verständnis. Gut, vielleicht auch die Disziplin.
Aber bei diesen gemeinsamen Mahlzeiten wurden bei uns schon ganze Kriege gewonnen, Urlaube gebucht, Englischarbeiten geschrieben und pubertierische Probleme gelöst...
Es wird natürlich auch schon mal sehr laut und ungemütlich, aber das ist das pure Leben, oder?!

Überhaupt...
Dieser dauerhafte Verzicht?!
Da muss ich streiken!
Denn sonst werde ich im Alter wahrscheinlich total schlank, aber ganz einsam und bestimmt nicht schön alt sein!
Ich bin und bleibe ein Genussmensch, und nimmt man mir das weg, geht es mir nicht gut, und ich werde übellaunig!
Und ich weiß, dass ich damit durchaus nicht allein bin!

Mir ist eines klar geworden!

Das ist mir alles zu stressig!
Und gar nicht meins!
Ich war regelrecht von meinem Pfad abgekommen!
Ein verirrtes Schaf im Beauty- und Anti-Ageing-Urwald.

Ich will keine Highlighter, Foundations, Seren, Dauer-Diäten!

Das braucht alles wahnsinnig viel Zeit, kostet richtig viel Geld, macht mir Stress und macht mich damit garantiert schon deshalb  nicht schöner, und das sagt mir auch meine Haut!

Ich bin der festen Überzeugung:
Weniger ist noch immer mehr!
Da mache ich doch lieber weiter das, was ich sowieso schon immer wusste:
Ich trinke viel Wasser und gern täglich einen Smoothie, esse viel Gemüse, nehme Vitamin-D , benutze Sonnenschutz und  dafür pflege ich lieber das Allerallerwichtigste an mir:
Das, was keine Hyauluronsäure, Schneckenschleim und Collagen benötigt: Mein Seelchen!

Und, wenn da dann mal ein Fältchen ist, dann ist das selbst erlacht, und gehört zu mir dazu.

Und jedes Gramm auch.
Und wer mich mag, der mag auch das!
Denn.das.bin.ich!

Auch bei mir gibt es natürlich Must-Dos und Must-Haves wie z.B. ein regelmäßiges Peeling, gute Pflegeprodukte und auch mal einen Besuch bei einer Kosmetikerin (wenn ich einmal im Jahr von meinen lieben Freundinnen wieder einmal einen Gutschein zum Geburtstag bekomme).
Und, zugegeben: im Grunde bin auch ich von Herzen froh, dass ich eine Frau bin und nach langen und lustigen Mädchenabenden einen Concealer benutzen darf.
Danke, Danke, Danke dafür!

Und natürlich gibt es für mich auch absolute No-Gos wie das Auslassen des abendlichen Abschminkens und Rauchen (was mir zum Glück nicht schwer fällt, da ich es nie getan habe. Weißmehl und Zucker, sind da eher meine Problemfälle).

Aber statt zukünftig für Beauty- und Pharmaindustrie arbeiten zu gehen, bleibe ich auch in Zukunft lieber auf dem Boden der Natur.

Vielleicht erzähle ich Euch ja sogar an einem dieser kommenden, langen Herbsttage, während wir uns gemütlich mit einem Tee vor dem Kamin setzen, von meinen derzeitigen Favoriten!
Denn, ja, ...die Zeit der Nivea-Creme ist tatsächlich vorbei.

Aber man kann ja trotzdem die Kirche im Dorf lassen, oder?!
Und dabei entspannt bleiben.
Und sich nicht nur - oder zunehmend - damit beschäftigen, wie man aussieht und darüber das wahre Leben verpassen?!

Und statt Schneckenschleim kaufen wir uns lieber ab und zu ein schönes Kleid oder buchen einen Mal- oder Yogakurs!
Hört Ihr!?

Und lachen uns im Spiegel an!
Denn: That's the way it is!
Und das ist das, was uns schöner macht!

 
Und wenn wir alt sein werden, werden wir vielleicht nicht jung aussehen, aber glücklich!

Schönste Grüße von
Eurer Lillewind